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  • Mit Johann Lafer in die Spargelsaison
    am April 25, 2018 um 11:36 am

    Er ist so etwas wie der Fernsehkoch der Nation: Johann Lafer. In zahlreichen TV-Sendungen, durch mehr als 60 Bücher, in seinem Restaurant Val d´Or auf der Stromburg bei Bingen und seit neuestem durch eine eigene Zeitschrift beweist Lafer seit Jahrzehnten, dass er ein Meister seines Fachs ist. Millionen von Menschen hat er im Lauf seiner Karriere den Wert gesunder Lebensmittel nahe gebracht, sie mit pfiffigen Rezepten fürs Kochen begeistert und dabei mit seiner charmanten Art bestens unterhalten. Beim „Pfälzer Spargelstich“ in Haßloch im Landkreis Bad Dürkheim ist Lafer jetzt als Botschafter des edlen Gemüses geehrt worden. Nachdem er zuvor auf einem Acker des Lehmgrubenhofs sein Können beim Spargelstechen bewiesen hatte, erhielt er im Kulturviereck ein Preisgeld in Höhe von 2.500,- Euro für einen guten Zweck. Lafer ist der fünfzehnte Preisträger der Aktion, mit der die Initiative Pfalz.Marketing die Aufmerksamkeit auf den Spargel als herausragende Pfälzer Spezialität lenkt.In der Pfalz wird derzeit auf etwa 820 Hektar Spargel angebaut, der größte Teil der Pfälzer Spargelfläche liegt im Landkreis Bad Dürkheim. Die jährliche Erntemenge der Pfalz beziffert Joachim Ziegler, Leiter der Gemüsebauberatung beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz in Neustadt-Mußbach, auf mehr als 5.000 Tonnen. Der herausragende Wettbewerbsvorteil der Pfalz beim Spargel liegt darin, dass das Gemüse aufgrund des milden Klimas besonders früh geerntet werden kann. Durch den extrem kalten März ging dieser pfalztypische Vegetationsvorsprung in diesem Jahr verloren. „Im März hatten wir überhaupt keinen Spargel, in den ersten Apriltagen dann nur vereinzelt“, berichtet Hans-Jörg Friedrich, Vorstand des Pfalzmarkts für Obst und Gemüse. „Durch die extreme Wärme der vergangenen Woche ist dann die Menge regelrecht explodiert, aktuell ist die Ernte in vollem Gang“, berichtet der Experte. Der Pfalzmarkt in Mutterstadt  ist der größte Spargelerfasser in der Region und vermarktet jährlich durchschnittlich 1.500 bis 1.600 Tonnen. Derzeit werden täglich 20 Tonnen in Mutterstadt angeliefert, berichtet Friedrich. Er geht davon aus, dass es in diesem Jahr besonders viel Spargel geben wird: „Durch den strengen Frost und die lange Ruhe der Wurzeln haben die Pflanzen eine enorme Ertragskraft.“Lafer, der auf einem Bauernhof bei Graz aufwuchs,  entdeckte schon als Junge seine Liebe zum Kochen und Backen. 1977 kam er nach Berlin, spätere Stationen waren unter anderem die „Schweizer Stuben“ in Wertheim und Eckart Witzigmanns Restaurant „Aubergine“ (jeweils als Chef-Patissier). Für sein späteres eigenes Restaurant „Le Val d´Or“ holte er 1987 zwei Michelin-Sterne. Das Restaurant, seit 1994 auf der Stromburg im Hunsrück angesiedelt, betreibt er mit seiner Ehefrau Silvia, es wurde gerade aufwendig saniert. Populär wie kein zweiter Koch wurde Lafer durch viele Auftritte im Fernsehen, etwa bei „Lanz kocht“, den SWR-Produktionen „Himmel un Erd“ und „L wie Lafer“, der ZDF-Kochshow „Lafer! Lichter! Lecker!“ oder der Sendung „Die Küchenschlacht“. Im dritten Hörfunkprogramm des SWR grillt Lafer seit Jahren mit einem Prominenten bei einer „interaktiven Grillparty“. Daneben ist er immer wieder als Experte für Fragen der Kulinarik in vielen Medien präsent und verbindet mit dem Unternehmen „Heli Gourmet“ seine Leidenschaft fürs Kochen und seinen Traum vom Hubschrauberfliegen. Lafer hat sich zudem viele Jahre für gesunde Schulverpflegung engagiert und versucht, jungen Kochtalenten mit dem „Next Chef Award“ zu helfen. Zu seinem 60. Geburtstag im vergangenen  September ist die erste Ausgabe seines eigenen Magazins erschienen: „Lafer – das Journal für den guten Geschmack“.Wie alle Preisträger zuvor, hieß es auch für Lafer erst einmal fest zupacken. Auf einem Feld des Lehmgrubenhofs am Ortsrand von Haßloch musste er unter dem kritischen Blick des Spargelerzeugers Andreas Kling vom Lehmgrubenhof zeigen, wie man die köstlichen weißen Stangen fachgerecht aus der Erde holt. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von der Pfälzischen Weinkönigin Inga Storck sowie vielen Prominenten aus der Pfälzer Kommunalpolitik. Für das anschließende Spargelmenü mit mehr als 60 geladenen Gästen zeichnet Stefan Klinck vom „Felschbachhof“ in Ulmet im Kreis Kusel verantwortlich. Der Landkreis im Westen der Pfalz ist seit vielen Jahren Partner beim „Pfälzer Spargelstich“. Klinck servierte eine Vorspeise, die Lafer in der jüngsten Ausgabe seines Magazins empfiehlt:  Spargel-Carbonara mit weißem und grünem Spargel. Als Hauptspeise genossen die Gäste Poulardenbrust und Pastetchen mit Bärlauchmousse und cremigem Spargelragout gefüllt.Der „Spargelstich“ mit einem prominenten Gast macht seit 2004 auf den Spargel als herausragende Spezialität der Pfalz aufmerksam. Bislang wurden vor allem prominente Köche ausgezeichnet. So erhielt 2006 Harald Wohlfahrt die Ehrung, 2007 freute sich die Österreicherin Sarah Wiener über das „Erste Pfund“. 2008 ging der Geldpreis an die Luxemburger Spitzenköchin Lea Linster, 2009 war Tim Mälzer Gast in der Pfalz und 2010 kam – trotz Vulkanausbruch und daraus resultierenden Flugausfällen – Kolja Kleeberg aus Berlin. Der Pfälzer Spitzenkoch Karl-Emil Kuntz wurde 2013 geehrt, 2014 war der RTL-Fernsehkoch Klaus Velten Preisträger beim Spargelstich, 2015 Stefan Steinheuer, Spitzenkoch aus dem Ahrtal. 2016 wurden „Europas Miniköche“ ausgezeichnet, im vergangenen Jahr der Mainzer Sternekoch Frank Buchholz.            Organisator des alljährlichen „Spargelstichs“ ist die Initiative Pfalz.Marketing e. V., die mit gezielten Aktionen für die Pfalz wirbt. Die Spargelaktion wird in diesem Jahr vom Pfalzmarkt in Mutterstadt, der Sparkasse Rhein-Haardt, dem Landkreis Bad Dürkheim, der Gemeinde Haßloch, dem Kreis Kusel und der Initiative QS unterstützt. […]

  • 22 Jahre palatia Jazz Festival 2018 - »The Finest in Jazz«
    am April 16, 2018 um 1:07 pm

    Einen Sommer mit internationalen Jazzgrößen und Newcomern bietet die 22. Ausgabe des palatia Jazz Festivals 2018. Ein Programm, das aus unterschiedlich bunten Jazzbausteinen zusammengestellt wurde und viel Neues, aber auch Ungewöhnliches bietet. Ehrwürdige Jazzlegenden und spannende Newcomer werden erwartet und wie alle Jahre bisher an den schönsten historischen Spielstätten der Pfalz präsentiert. Mit jedem Konzertabend bietet das kulinarische Rahmenprogramm feine Pfälzer Weine und mediterrane Speisen an. In der Zeit von 22. Juni bis 4. August 2018 werden die herausragenden Jazz-Pianisten Younee aus Südkorea, Gregory Privat aus Martinique und der mehrfach ausgezeichnete polnische Pianist Pawel Kaczmarczyk erwartet. Highlights des Festivals sind die Grammy Preisträger James Blood Ulmer im Blues Duo mit »Harmonica-Dave« David A. Barnes sowie die Reggae-Künstler Sly Dunbar und Robbie Shakespeare erwartet. Letztere spielen in einer aufregenden Kooperation mit dem norwegischen Trio von Nils Petter Molvaer. Die beide mit dem Jazz ECHO, beste Sängerin National, ausgezeichneten Sängerinnen Lucia Cadotsch und Caro Josée bieten Jazzabende auf höchstem Niveau und sind Sängerinnen, die unverwechselbar unter tausenden von Stimmen herauszuhören sind.Mit der aus Nizza stammenden Top-Gitarristin Hyleen ist ein funky – poppiges SingerSongwriter-Programm zu hören und auf der wohl größten und eindrucksvollsten Open Air Spielstätte des Festivals, der Klosterruine Limburg in Bad Dürkheim, findet in diesem Sommer die große Jazzparty mit Doppelkonzert statt. Zwei höchst energievolle Ensembles – NoJazz aus Frankreich und die wohl am längsten amtierende Acid-Jazz Band Incognito von Jean-Paul »Bluey« Maunick werden den Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Der unwiderrufliche Incognito-Sound besteht aus Soul, Jazz, Funk, lässigen Beats die sich zu einer Melange von Dancefloor-Sounds stilisieren.Den Abschluss des Festivals geben im Rahmen eines Doppelkonzertes das Trio von Emil Brandqvist und das italienische Allstar-Ensemble von Raffaele Casarano mit »special guest«, dem schwedischen Kontrabassisten und Cellisten Lars Danielsson in Herxheim bei Landau.Das gesamte Programm wird auf www.palatiajazz.de vorgestellt. Tickets sind an allen öffentlichen Vorverkaufsstellen der Rheinpfalz und bei www.reservix.de online als print@home Ticket zu erhalten. Kinder, Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte sowie SGB/ALG-Bezieher erhalten Nachlässe. Weitere Informationen sind unter der ServiceRufnummer 06326-96 77 77 beim Veranstalter zu erhalten. […]

  • 4000 Besucher genießen Pfälzer Weine
    am April 8, 2018 um 5:02 pm

    Mit einem neuen Besucherrekord ist „Wein am Dom“, die größte Pfälzer Weinmesse, am Sonntag um 18 Uhr zu Ende gegangen. Bis Veranstaltungsende wurden an den sechs Standorten in der historischen Innenstadt von Speyer etwa 4000 Besucher gezählt. Nachdem der Andrang am Samstag riesig gewesen war und sich an den Kassen lange Schlangen gebildet hatten, verlief der zweite Messetag eher ruhig. Die Veranstalter, die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Pfalzwein e. V., zählten am Sonntag knapp 1300 Besucher, am Samstag waren es 2750 Weinliebhaber gewesen. „Was uns neben dem Besucherrekord besonders freut, ist die Begeisterung und positive Resonanz von Besuchern und teilnehmenden Weingütern und Winzergenossenschaften“, hieß es von Seiten der Veranstalter. Bei der sechsten Auflage der Messe konnten die Weininteressenten etwa 1000 Weine von 170 Pfälzer Weingütern und Winzergenossenschaften verkosten.Auffallend war das sehr junge Publikum, das vor allem am Samstag die Messeorte füllte und sich durch das Weinangebot probierte. „Ich bin schon seit Beginn hier in Speyer dabei, aber ich habe noch nie so viele junge Gesichter gesehen“, berichtete ein Winzer. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei vor allem Weißweine, was die Winzer auch auf das sonnig-warme Wetter zurückführten. Bukettsorten wie etwa Sauvignon blanc, Gewürztraminer oder Scheurebe waren besonders gefragt. Daneben ließen sich die Gäste Weine der dominierenden Pfälzer Rebsorte, Riesling, sowie Weiß- und Grauburgunder einschenken. Der neue Messeort, die Heiliggeistkirche, kam bei Besuchern wie Winzern sehr gut an. […]

  • Pfalzcard - die Pfalz »all inclusive«
    am März 14, 2018 um 9:28 am

    Die Gäste der Pfalz bekommen ab sofort ein Begrüßungsgeschenk, das ihren Urlaub noch bunter, erlebnisreicher und auch bequemer macht. Mit der »Pfalzcard«, die seit April 2018 in rund 100 Hotels, Ferienwohnungen und Jugendherbergen kostenlos an alle Urlauber ausgegeben wird, können einerseits alle Busse und Regionalbahnen in der gesamten Pfalz kostenlos benutzt werden. Andererseits ist das kleine Kärtchen im Scheckkartenformat aber auch eine Eintrittskarte für mehr als 100 Freizeitangebote, die während des gesamten Aufenthaltes kostenfrei genutzt werden können. So warten Burgen und Schlösser wie das Hambacher Schloss auf »Pfalz-Entdecker«, Familien besuchen das »SEA LIFE« in Speyer oder das »Dynamikum« in Pirmasens kostenlos und Kulturliebhabern stehen die Türen zahlreicher Museen und Ausstellungen offen. Regionaltypische Angebote wie etwa Weinproben umfasst das Programm ebenfalls, und für sportliche Ambitionen empfehlen sich diverse Schwimmbäder oder auch Golfplätze. Die »Pfalzcard« gibt es nirgendwo zu kaufen – jeder Gast, der in einer der teilnehmenden Unterkünfte übernachtet, erhält sie gratis bei der Anreise. Das mit ihr zur Verfügung stehende Angebot wird ständig weiter ausgebaut. Es gibt also noch einen Grund mehr, die schöne und vielfältige Pfalz zu besuchen!Hier finden Sie alle weiteren Informationen sowie die teilnehmenden Partner: www.pfalzcard.d […]

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