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  • 100. Geburtstag: Fußballmuseum würdigt 54-er Kapitän Walter
    von SPORT1 am Oktober 29, 2020 um 4:40 am

    Am kommenden Samstag (31. Oktober) wäre Fritz Walter 100 Jahre alt geworden. Aus Anlass des Jubiläums des Kapitäns der deutschen Weltmeisterelf beim Wunder von Bern 1954 würdigt das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund den DFB-Ehrenspielführer mit einer Sonderausstellung. Neben einer künstlerischen Medienschau werden erstmals die Fußballschuhe ausgestellt, die Fritz Walter bei seinem letzten Länderspiel im WM-Halbfinale 1958 gegen Schweden getragen hat.Spielszenen und Zeitzeugen-Interviews erinnern an die Fußball-Ikone des 1. FC Kaiserslautern, der am 17. Juni 2002 gestorben war. Das Foto von einem seiner spektakulärsten Tore ist ebenfalls Bestandteil der Ausstellung. Es zeigt Fritz Walter bei seinem berühmten Hackentor im Freundschaftsspiel des 1. FC Kaiserslautern 1956 gegen SC Wismut Karl-Marx-Stadt im Leipziger Zentralstadion. "Als genialer Spielgestalter, brillanter Techniker und wahrer Kapitän, bescheiden im Auftreten außerhalb des Spielfeldes, voranschreitend auf dem Platz, war Fritz Walter das Fußball-Idol einer ganzen Nation und ein generationsübergreifendes Vorbild", betonte Museumsdirektor Manuel Neukirchner.

  • "Linie sehr krumm" - Nagelsmanns VAR-Frust nach RB-Debakel
    von SPORT1 am Oktober 28, 2020 um 10:58 pm

    Im "Theatre of Dreams" erlebte Julian Nagelsmann mit RB Leipzig einen wahren Albtraum.Mit 0:5 (0:1) ging der Bundesliga-Spitzenreiter bei Manchester United regelrecht unter - und hatte insbesondere dem Hattrick-Schützen Marcus Rashford am Ende nichts entgegenzusetzen."Das Ergebnis fühlt sich nicht gut an und liest sich deutlicher, als es war", sagte Nagelsmann bei DAZN. "Nach dem 0:2 haben wir das Verteidigen eingestellt. Mit einem 0:5 nach Hause zu fliegen, das ist eine Packung. Ein 0:2 wäre einfach eine Niederlage gewesen. Wir haben Lehrgeld gezahlt und müssen daraus lernen." (Die Stimmen zum Spiel)Der CHECK24 Doppelpass u.a. mit RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche via Live-Schalte am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1Wirbel um United-Führung: Nagelsmann beklagt "krumme Linie"Nagelsmann ärgerte sich vor allem über den zweifelhaften Führungstreffer durch Mason Greenwood (21.), dessen abseitsverdächtige Position einer Überprüfung durch den Videoassistenten Stand hielt. "Ich habe nur gehört, dass die Linie sehr, sehr krumm war. Wenn das so war, plus Videoschiedsrichter, sollte das eigentlich nicht passieren. Viel mehr Absicherung gibt es nicht. Das wäre schon gut, wenn das auch mal valide ist und nicht mal so, mal so", sagte Nagelsmann.Im zweiten Durchgang sorgten der eingewechselte Rashford (74./78./90.+2) und Anthony Martial (87.) per Foulelfmeter für klare Verhältnisse für Manchester, das die Gruppe H mit sechs Punkten anführt. Leipzig hatte sich zum Auftakt in der vergangenen Woche gegen den türkischen Meister Basaksehir Istanbul (2:0) durchgesetzt und liegt nun punktgleich mit Paris Saint-Germain auf dem dritten Tabellenplatz. (Service: Tabellen der Champions League)"Es ist schwer, jetzt Worte zu finden. Wir sind gut reingekommen, im letzten Drittel waren wir zu ungefährlich. Nach dem 0:2 fallen wir zusammen, das darf uns nicht passieren", sagte RB-Offensivspieler Emil Forsberg. Dreifach-Torschütze Rashford stellte treffend fest: "Es war eine gute Teamleistung. Ich habe Leipzig wehgetan, als ich es konnte."Theatre of Dreams - der Name sagt alles" - so ehrfürchtig Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel vom englischen Traditionsklub und der Kulisse gesprochen hatte, so fehleranfällig agierte seine Mannschaft anfangs auf dem Rasen. (Die SPORT1-Einzelkritik)Leipzig offensiv harmlosZwar verteidigte Leipzig in den ersten Minuten mit aggressivem Pressing und störte Uniteds Spielaufbau weit in der gegnerischen Hälfte. Mit großer individueller Klasse befreiten sich die Red Devils aber immer wieder aus den Drucksituationen, zudem lud Leipzig die Briten bei Ballbesitz mit leichtfertigen Fehlpässen zu gefährlichen Umschaltaktionen ein. Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi musste beim Schuss des Brasilianers Fred (6.) früh eingreifen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Die aus der Bundesliga gewohnte Offensivstärke ließ Leipzig vermissen. In der Zentrale war für die Kreativspieler um Emil Forsberg kaum ein Durchkommen, auch die offensiven Außenverteidiger Angelino und Benjamin Henrichs kamen nicht zur Entfaltung. Den schnellen, passsicheren RB-Fußball zeigte stattdessen Manchester, das oft spielerische Lösungen in schwierigen Situationen fand und sich mit der Führung belohnte.Weltmeister Paul Pogba stieß nach einer Balleroberung in den freien Raum und schickte Greenwood, der mühelos vollendete. Den Abseitsverdacht räumte der Videoschiedsrichter nach einer Überprüfung aus. Restzweifel an der Entscheidung blieben. (Service: Spielplan & Ergebnisse der Champions League)RB kam kurz nach dem Gegentor durch Christopher Nkunku (24.) zu einem ersten gefährlichen Abschluss. Bis zur Halbzeitpause wurde Manchesters Torhüter David de Gea aber nicht mehr ernsthaft geprüft. Leipzig kam zu mehr Ballbesitz, machte daraus aber zu wenig. Auch Standards sorgten für keine Gefahr.Strohfeuer von RBTippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenLeipzig kam leicht verbessert aus der Kabine. Der Bundesligist spielte seine Stärken besser aus, agierte mit mehr Tempo und direktem Passspiel, die Defensive um Abwehrchef Dayot Upamecano nahm die direkten Duelle besser an.Torchancen und spielerische Höhepunkte hatten auf beiden Seiten dennoch Seltenheitswert. Manchester und Leipzig neutralisierten sich in einem kampfbetonten Spiel im Mittelfeld. Nagelsmann reagierte und richtete sein Team taktisch offensiver aus, wechselte dafür unter anderem Kapitän Marcel Sabitzer ein - und hätte fast umgehend jubeln dürfen. Nach einer Standardsituation kam Ibrahima Konate vor de Gea zum Kopfball. Der Spanier reagierte jedoch glänzend (65.). Auf der Gegenseite parierte Gulacsi (70.) zunächst stark, hatte dann aber gegen Rashford noch dreimal das Nachsehen.Das United-Eigengewächs schaffte erst als zweiter Spieler der glorreichen Red-Devils-Historie als Einwechselspieler einen Dreierpack - sein Vorgänger? Der heutige Trainer Ole Gunnar Solskjaer. Dem Norweger gelangen 1999 bei Nottingham Forest sogar vier Tore nach seiner Spezialität Einwechslung.-----Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • "Ich bin immer laut" - Wie Favre den BVB zum Sieg brüllte
    von Johannes Fischer, Patrick Berger am Oktober 28, 2020 um 10:49 pm

    Lucien Favres Stimme war hörbar angekratzt.Beim schwer erkämpften 2:0 (0:0)-Sieg von Borussia Dortmund gegen Zenit St. Petersburg hatte der BVB-Trainer 90 Minuten lang Kommandos aufs Spielfeld gebrüllt - bis er heiser wurde.Dass Favres Hyperaktivität ein Einzelfall gewesen sein soll, wollten die Dortmunder Protagonisten aber nicht stehen lassen. "Das hört ihr ja sonst nie", sagte Sportdirektor Michael Zorc bei Sky angesichts der Geisterkulisse. "Nein, er hat die Jungs immer wieder angetrieben. Wenn keine Zuschauer da sind, dann hört man das. Er hat immer wieder angemahnt, schnell zu spielen. Das war gut."Auch Favre selbst antwortete mit einem Augenzwinkern: "Ich bin immer laut. Sie müssen demnächst genauer hinhören." Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenDass der nie ganz unumstrittene Dortmunder Übungsleiter seiner Elf im Dauerfeuer Anweisungen gab, lag aber hauptsächlich am Spielstand, der bis zur 78. Minute bei 0:0 festhing. Erst ein Elfmeter von Jadon Sancho brachte die lange Zeit einfallslosen Ballzauberer wieder auf Kurs. Thorgan Hazard war vor dem Elfmeter im Strafraum gefoult worden. Erling Haaland erhöhte in der Nachspielzeit (90.+1). (Einzelkritik: Guerreiro Totalausfall)Hummels: "Guys, this is too complicated!"Das englische Supertalent Sancho knackte im Geisterheimspiel den massiven Abwehrbeton des russischen Meisters Zenit St. Petersburg und ebnete den Weg zum ersten Dreier. Der missratene BVB-Auftakt bei Lazio Rom (1:3) kann durch den ersten Erfolg vorerst als ärgerlicher Ausrutscher abgehakt werden. In seinem 100. Pflichtspiel als BVB-Trainer holte Favre seine Spieler, wie Gio Reyna oder Axel Witsel während Trinkpausen immer wieder zu sich heran und gab Anweisungen. Er schrie lautstark: "Das ist zu kompliziert" oder "Verlagern, spielt auf die Außen."Auch Mats Hummels​ hörte man im leeren Stadion auf Englisch rufen: "Guys, this is too complicated!"Im ersten Europapokal-Heimspiel der Vereinsgeschichte ohne Zuschauer hatten die Dortmunder sehr hohe Ballbesitzwerte, aber lange viel zu wenige Torchancen.Der BVB hat sich durch den Erfolg im Millionenspiel der Königsklasse wieder in eine gute Position gebracht. Im Parallelspiel der Gruppe F trennten sich der FC Brügge und Lazio mit 1:1, die Borussia verbesserte sich mit drei Punkten auf den dritten Platz. In der kommenden Woche geht es für Dortmund nach Brügge. "Wir hatten viel den Ball und mussten schnell Fußball spielen", sagte Haaland nach dem Spiel bei Sky. "Wir mussten geduldig sein. Zenit ist ein gutes Team und hat gut gespielt. Das ist ein wichtiger Sieg."Reus rückt in die StartelfDer BVB verliert in der Corona-Pandemie mit jedem Heimspiel mehrere Millionen Euro - auch deshalb ist der Einzug ins Achtelfinale ein Muss. "Das Weiterkommen ist komplett unser Ziel und auch unsere Verantwortung", betonte Sportdirektor Michael Zorc.Trainer Lucien Favre warnte zwar pflichtschuldig vor Zenit, er erhielt aber von oben auch einen klaren Auftrag. "St. Petersburg hat sehr gute Einzelspieler, aber das interessiert mich nicht", sagte Zorc: "Wir müssen gewinnen." (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Dafür setzte Favre in einem zähen Geduldsspiel auf die Rückkehr seines engagierten Kapitäns Marco Reus in die Startelf, Mahmoud Dahoud hatte sich mit einer starken Leistung im Derby gegen Schalke 04 (3:0) für einen Einsatz empfohlen, er blieb jedoch unauffällig. Roman Bürki, daraus hatte Favre ein Geheimnis gemacht, stand im Tor und ist also doch die Nummer eins.Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenDer BVB machte in gespenstischer Atmosphäre das Spiel und passte handballartig immer wieder von links nach rechts, um die gegnerischen Ketten auseinanderzuziehen - dann kam der Pass in die Tiefe, der zu selten gelang. Mats Hummels hatte die erste gute Chance (15.). Zenit ließ es recht gelassen geschehen und wählte nach Ballgewinn häufig den langen Pass auf den bulligen Stürmer Artjom Dzyuba. Damit hatten die Dortmunder immerhin weit weniger Probleme als in Rom bei den brandgefährlichen Lazio-Pässen auf den einstigen Dortmunder Ciro Immobile. BVB nun zweimal gegen BrüggeDafür produzierten sie kaum eigene Abschlüsse, was sich aber nach einer halben Stunde langsam änderte. Reus' Freistoß (27.) parierte der sehr gute Zenit-Torhüter Michail Kerschakow ebenso wie einen Schuss des Kapitäns aus spitzem Winkel (39.). Erling Haaland schoss allein vor Kerschakow neben das Tor (42.) - ein seltener Anblick. (Service: Tabellen der Champions League)Für den BVB wäre vieles leichter geworden, der Gegner hätte sich am Spiel selbst aktiv beteiligen müssen. Stattdessen ging die Dortmunder Geduldsprobe bei immer stärkerem Regen in die nächste Runde - mit dem Unterschied, dass sich Zenit nun ab und an in die Hälfte der Gastgeber kombinierte.Wenn es auf der anderen Seite gefährlich wurde, war meist Reus der Initiator (61.), Sancho spielte schwach. Es schien, als wolle der BVB den Ball ins Tor tragen, es fehlte die Konsequenz. Zenit half dann mit. In die kommenden beiden Champions-League-Spiele gegen den FC Brügge (4. und 24. November) geht der BVB wieder als klarer Favorit. Allerdings hatten die Belgier überraschend in St. Petersburg gewonnen (2:1).  -----Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Zorc nach Arbeitssieg: "Zenit hat zwei Busse geparkt"
    von SPORT1 am Oktober 28, 2020 um 10:47 pm

    Borussia Dortmund hat einen endgültigen Fehlstart in die Champions League mit Mühe vermieden. Gegen Zenit St. Petersburg gewann der BVB mit 2:0 (0:0), hinterher war die Erleichterung bei allen Beteiligten spürbar.RB Leipzig hat dagegen beim 0:5 (0:1) im Old Trafford eine heftige Niederlage bei Manchester United kassiert. Trainer Julian Nagelsmann kritisierte hinterher die Entstehung des 0:1 und witterte eine Abseitsposition.SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, DAZN und den Pressekonferenzen zusammen:Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg 2:0Erling Haaland (Borussia Dortmund): "Wir hatten viel den Ball und mussten schnell Fußball spielen. Wir wussten, dass wir unsere Chancen kriegen. Wir mussten geduldig sein. Zenit ist ein gutes Team und hat gut gespielt. Das ist ein wichtiger Sieg." (Die Spiele zum Nachlesen im TICKER)Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenMichael Zorc (Sportdirektor BVB): "Die Erleichterung ist groß. Wir sind zufrieden, weil wir mehr als verdient gewonnen haben. Es war nicht so leicht, es war Druck auf dem Kessel. Wir waren gezwungen, zu gewinnen. Zenit hat zwei Busse geparkt, wir haben dann zu langsam und zu zentriert gespielt. Wir haben keinen Torschuss zugelassen, so wie gegen Schalke auch. Alles in Ordnung. Wir wissen, dass wir in der 2. Halbzeit noch zulegen und von der Bank frische Leute bringen können. Das Spiel wird nicht in die Fußballgeschichte eingehen, aber der Sieg ist verdient."Lucien Favre (Trainer BVB): "Man muss clever spielen. Es war sehr schwer, ein Tor zu machen. Man muss Geduld haben, sonst kriegt man einen Konter. Wir dürfen nicht vergessen, zu verteidigen. Das haben wir gut gemacht. Wir müssen mit dem Ball schneller und intelligenter spielen. Wir müssen die Möglichkeiten schneller sehen, um die zwei Busse zu destabilisieren. Wir haben 2:0 gewonnen, unsere Leistung war okay. Wir haben das Spiel gemacht, hatten fast 70 Prozent Ballbesitz. Wir haben unseren Job gemacht. Zenit hatte keine Torchance, das ist sehr wichtig." (Service: Spielplan & Ergebnisse der Champions League)Manuel Akanji (BVB): "Wir haben sehr viel Geduld benötigt. Wir mussten hier gewinnen, zum Glück hat es geklappt. Von uns wird erwartet, dass wir fast in jedem Spiel die drei Punkte mitnehmen. Das ist unser Ansporn. Wir haben nicht aufgegeben, auch wenn wir Fehler gemacht haben. Wenn man es versucht, wird der Gegner müde und dann entsteht vielleicht ein Elfmeter."Manchester United - RB Leipzig 5:0Emil Forsberg (RB Leipzig): "Es ist schwer, jetzt Worte zu finden. Wir sind gut reingekommen, im letzten Drittel waren wir zu ungefährlich. Nach dem 0:2 fallen wir zusammen, das darf uns nicht passieren."Der CHECK24 Doppelpass u.a. mit RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche via Live-Schalte am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1Julian Nagelsmann (Trainer Leipzig): "Das Ergebnis fühlt sich natürlich nicht gut an und liest sich auch deutlicher, als es war. Unser Spielvortrag war im letzten Drittel nicht gut. Wir sind gut aus der Pause gekommen, haben aber nach dem 0:2 das Verteidigen eingestellt. Das ist der einzige Vorwurf, den ich mache. Mit einem 0:5 nach Hause zu fliegen ist einfach eine Packung und ein 0:2 ist eine normale Niederlage. Demnach wäre es schon gut gewesen, wenn wir die Defensivstruktur beibehalten und bis zum Ende verteidigen. Dann verlierst du so ein Spiel mal 0:2, das ist kein Drama. 0:5 ist auch kein Drama, das ist auch schon anderen passiert. Wir haben Lehrgeld gezahlt und müssen daraus lernen. Aber das können wir schon deutlich besser machen. Sonst war das von uns gar nicht so verkehrt." (Service: Tabellen der Champions League)... zur Entstehung des 0:1: "Ich habe nur gehört, dass die Linie sehr, sehr krumm war. Wenn das so war, plus Videoschiedsrichter, sollte das eigentlich nicht passieren. Viel mehr Absicherung gibt es nicht. Das wäre schon gut, wenn das auch mal valide ist und nicht mal so, mal so. Für mich als Trainer ist entscheidend, dass wir die Situation verteidigen können. Das kann man verteidigen, das war nicht sonderlich gut gespielt. Dann ist es egal, ob es Abseits ist oder nicht."... zur Höhe der Niederlage: "Das passiert beim Fußball. Wir haben uns die Höhe selber zuzuschreiben. Die Niederlage ist vermeidbar gewesen. Nach dem 0:2 hatten wir die schlechtesten 15 Minuten seit langem. Man darf nicht ohne Gegenwehr die letzten drei Tore kriegen, es geht auch um das Gefühl beim Rückflug. Uns hat die Qualität im letzten Drittel gefehlt."... zu seinem Outfit: "Reden wir nicht so viel über meine Klamotten. Ich ziehe an, was mir gefällt. Ich bin Fußballtrainer, kein Model."Yussuf Poulsen (Leipzig): "Wir haben am Ende einfach nicht mehr verteidigt. Wir sind einfach zusammengefallen, aus welchen Gründen auch immer. Und dann hat Manchester sehr gute Spieler, die unsere Fehler eiskalt ausnutzen. Dann verliert man auch mal 0:5. Obwohl ich das Ergebnis schon etwas ungerecht finde."Marcus Rashford (Manchester United): "Es war eine gute Teamleistung. Ich habe Leipzig weh getan, als ich es konnte. Das war eine sehr gute Leistung. Wir müssen immer besser werden. Wir nehmen die zwei Siege in der Champions League in die Liga mit."Ole Gunnar Solskjaer (Trainer ManUnited): "Wir mussten sehr hart für dieses Ergebnis arbeiten. Im ersten Durchgang haben wir die Basis gelegt, als wir gegen einen großen Druck sehr gut verteidigt haben. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann viele Räume. Mit der Qualität meiner Offensivspieler und deren Abschlussstärke kam das Ergebnis dann so zustande."-----Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • Einzelkritik: Sabitzer von Sinnen
    von Maximilian Lotz am Oktober 28, 2020 um 10:31 pm

    Nach einem relativ stabilen ersten Durchgang ist RB Leipzig beim 0:5 (0:1) bei Manchester United am Ende in seine Einzelteile zerfallen.Youngster Dani Olmo zahlte dabei Lehrgeld, Benjamin Henrichs halfen auch die lautstarken Anweisungen seines Trainers Julian Nagelsmann nur bedingt weiter. Und Kapitän Marcel Sabitzer erlebte nach überstandener Verletzung einen gebrauchten Tag. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Der CHECK24 Doppelpass u.a. mit RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche via Live-Schalte am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1Die SPORT1-Einzelkritik:PETER GULACSI: Undankbarer Abend für den Keeper: Selten gefordert, trotzdem fünfmal bezwungen. Bei allen Gegentoren aber machtlos, bei den Toren von Rashford von seiner Abwehr allein gelassen. SPORT1-Note: 4IBRAHIMA KONATÉ: Hob wohl mit der Schulter um wenige Zentimeter das Abseits vor Greenwoods Treffer auf, konnte danach wenig ausrichten (21.). Hatte Glück, dass sein Handspiel im Sechzehner folgenlos blieb (52.). Vergab die beste Ausgleichschance (65.). Agierte vor dem dritten Gegentor unglücklich (78.). Gegen Rashfords Angriffswirbel am Ende chancenlos. SPORT1-Note: 5,5DAYOT UPAMECANO: Organisierte zunächst gut die RB-Defensive, im zweiten Durchgang ging die Kontrolle dann zunehmend verloren – insbesondere als Rashford aufdrehte. SPORT1-Note: 5Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenMARCEL HALSTENBERG: Machte halblinks in der Dreierreihe zunächst einen soliden Job, auch weil die wenigen United-Angriffe eher über die andere Seite liefen. Nach der Pause verstärkt ge- und zunehmend überfordert. Kam gegen die schnelle United-Offensive nicht mehr hinterher. SPORT1-Note: 4,5 (Service: Spielplan & Ergebnisse der Champions League)Henrichs wandelt am Rande eines PlatzverweisesBENJAMIN HENRICHS (bis 63.): Von Nagelsmann immer wieder lautstark angewiesen, vor dem Gegentor im Laufduell mit Pogba klar unterlegen (21.). Sah kurz nach der Pause Gelb nach einem Trikotzupfer gegen Pogba. Wandelte anschließend am Rande eines Platzverweises. In der Offensive mit einigen Freiräumen, die er aber kaum zu nutzen wusste. SPORT1-Note: 5EMIL FORSBERG: Viel mit Pressingarbeit an vorderster Front beschäftigt, aber ohne durchschlagenden Erfolg. SPORT1-Note: 4 (Service: Tabellen der Champions League)KEVIN KAMPL (bis 74.): Machte gegen van de Beek kaum einen Stich, hatte nach einer halben Stunde noch keinen Zweikampf gewonnen. Steigerte sich leicht, war aber insgesamt wie seine Kollegen etwas überfordert. SPORT1-Note: 5Angelino ohne DurchschlagskraftANGELINO: Der Doppeltorschütze gegen Basaksehir drängte auch im Old Trafford in der ersten Hälfte über links immer wieder Richtung Gefahrenzone. Konnte sich gegen Wan-Bissaka aber nur selten durchsetzen, bei seinen Abschlüssen war immer noch irgendein Fuß dazwischen. In Hälfte zwei vollkommen abgemeldet. SPORT1-Note: 4DANI OLMO: Zahlte gegen Pogba Lehrgeld. Verlor vor dem 0:1 den entscheidenden Zweikampf gegen Fred. Versuchte sich in etwas defensiverer Rolle irgendwie reinzukämpfen. Nach vorne ohne Akzente. SPORT1-Note: 4YUSSUF POULSEN: Musste viel einstecken. In der Anfangsphase blockte er einen satten Distanzschuss mit dem Hinterkopf, zu Beginn der zweiten Hälfte bekam er Matics Ellenbogen im Gesicht ab. Leistete sich vor dem 0:3 einen folgenschweren Ballverlust. Konnte sich offensiv nur selten in Szene setzen. SPORT1-Note: 4,5CHRISTOPHER NKUNKU (bis 65.): Gab den ersten RB-Abschluss ab (24.), konnte ansonsten gegen die kompakte United-Defensive kaum seine Schnelligkeit ausspielen. SPORT1-Note: 4Sabitzer an zwei Gegentoren beteiligtMARCEL SABITZER (ab 63.): Nach auskuriertem Muskelfaserriss saß der Kapitän zunächst auf der Bank. Ersetzte Henrichs positionsgetreu auf der rechten Außenbahn, hatte Probleme, in die Partie hineinzufinden. Rückte dann ins Zentrum, leitete dort zunächst mit einem Ballverlust das 0:3 ein und verschuldete den Elfmeter zum 0:4 – kurzum: ein Horror-Auftritt. SPORT1-Note: 6ALEXANDER SÖRLOTH (ab 65.): Sollte eigentlich Leipzigs Schlussoffensive einläuten, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. SPORT1-Note: 4,5JUSTIN KLUIVERT (ab 74.): Ersetzte Kampl, kam zu spät für eine Benotung.

  • Konkurrent wirbt Mavs-Co-Trainer ab
    von SPORT1 am Oktober 28, 2020 um 10:22 pm

    Die Dallas Mavericks müssen künftig offenbar ohne Co-Trainer Stephen Silas auskommen. Der Assistent von Chefcoach Rick Carlisle steht laut ESPN-Informationen vor einem Wechsel zu den Houston Rockets.Dort soll Silas Mike D'Antoni als Head Coach ablösen, der seinen auslaufenden Vertrag bei den Texanern nicht verlängert hat.Die Rockets trafen sich demnach am Mittwoch mit dem Sohn des ehemaligen NBA-Spielers Paul Silas, um die letzten vertraglichen Details zu klären. Mavs-Besitzer Mark Cuban gratulierte Silas bei Twitter bereits zu dessen neuem Job.DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Silas ist bekannt für sein exzellentes Coaching von offensiv ausgerichteten Teams. Insbesondere seine Arbeit mit herausragenden Point Guards - er arbeitete in seinen 20 Jahren als Co-Trainer in der NBA bereits mit Stephen Curry, Kemba Walker und zuletzt Luka Doncic zusammen - wird hoch geschätzt. Bei den Rockets könnte das vor allem James Harden und Russell Westbrook zugute kommen.Laut ESPN soll der Deal mit dem 46-Jährigen zeitnah offiziell verkündet werden. Der Saisonstart in der NBA ist für den 22. Dezember geplant.

  • Einzelkritik: Aktivposten Sancho - Guerreiro Totalausfall
    von Patrick Berger am Oktober 28, 2020 um 10:13 pm

    Borussia Dortmund hat sich am zweiten Spieltag der Champions League zum ersten Sieg gemüht.Gegen Zenit St. Petersburg gewann die Mannschaft von Lucien Favre mit 2:0.Das erste Tor des Tages erzielte Jadon Sancho in der 78. Minute vom Elfmeterpunkt. Dem Treffer war ein Foulspiel an Thorgan Hazard vorausgegangen. Erling Haaland setzte in der Nachspielzeit den Deckel drauf. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Mit nun drei Punkten nach zwei Spielen belegt der BVB derzeit den dritten Platz in der Gruppe F. (Service: Tabellen der Champions League)Die SPORT1-Einzelkritik:ROMAN BÜRKI: Im Torwart-Hick-Hack setzte Favre erneut auf ihn. Kein einfacher Arbeitstag für den Schweizer, war er so gut wie beschäftigungslos. Verschätzte sich in der 35. Minute dann aber ganz schön, als er am Ball vorbeiflog und mit Zenit-Stürmer Driussi aneinander rasselte. Wackelig zudem im Spielaufbau. SPORT1-Note: 3,5THOMAS MEUNIER: Wieder kein überzeugender Auftritt des Sommer-Zugangs. Der Belgier rutschte in der Anfangsphase unter einen Ball durch (19.) - das ging gerade noch gut. Insgesamt zu zaghaft in den Zweikämpfen und mit zu wenig Offensivdrang. Immerhin: Die Flanke, die zum Elfmeter führte, kam von ihm. SPORT1-Note: 4MANUEL AKANJI: Starker Auftritt des Schweizers, der seine Füße oft im richtigen Moment dazwischen hatte. Ab und an mal hatte er einen Fehlpass drin, sonst aber solide und robust in den Zweikämpfen. SPORT1-Note: 3Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenMATS HUMMELS: Der Platzhirsch dirigierte seine Mannschaft wie gewohnt von hinten raus. "Vorne anfangen. Pressen!", rief er den Offensivspielern zu. Und er monierte: "Guys, this is too complicated!" Zweikampfstark und ohne große Fehler. SPORT1-Note: 3RAPHAEL GUERREIRO: Der Europameister setzt seine Torlos-Serie fort: Seit fast zwei Jahren wartet er in der "Königsklasse" nun auf ein Tor. Keine richtige Bindung zum Spiel und mit so gut wie keinen Offensivaktionen - schwach! SPORT1-Note: 5MAHMOUD DAHOUD: Noch einer der besseren. Lief viel und forderte die Bälle. Seine feine Technik blitzte immer mal wieder auf. Mit teils guten Bällen auf die Flügel, die das Spiel verlagerten. Aber auch mit einigen glanzlosen Momenten wie bei seinem Pass ins Aus (56.). SPORT1-Note: 3Ab 67. THORGAN HAZARD: Kam rein und holte den entscheidenden Elfmeter gegen Karavaev raus.AXEL WITSEL: Gegen seinen Ex-Klub (2012 bis 2017) ohne nennenswerte Szenen. SPORT1-Note: 4JADON SANCHO: Durfte trotz Formtief wieder von Beginn an ran – und entschied das Spiel mit seinem Elfmeter-Tor (78.). Der Engländer bereitete viele Torschüsse vor und setzte beispielsweise Reus gut in Szene (39.). Aber: Er verdribbelte sich auch oft und hatte sogar ungewohnte Stoppfehler in seinem Spiel. SPORT1-Note: 2,5 (Service: Spielplan & Ergebnisse der Champions League)MARCO REUS: Ein durchwachsener Auftritt des Kapitäns, der erst zum vierten Mal in dieser Saison in der Startelf stehen durfte. Mit einem gefährlichen Freistoß in der 26. Minute und einer guten Chance kurz vor der Pause (39.) – da war der Winkel aber zu spitz. Sonst lief das Spiel aber weitestgehend an ihm vorbei. Sauer bei seiner Auswechslung. SPORT1-Note: 4Ab 74. JULIAN BRANDT: Kam von der Bank und damit ohne Note.GIOVANNI REYNA: Zumindest in der Anfangsphase noch mit viel Tempo und guten Momenten. Hatte die erste Chance des Spiels (15.) und holte den Reus-Freistoß raus (25.). Danach kam aber nicht mehr viel vom US-Teenie. SPORT1-Note: 4,5DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Ab 84. JUDE BELLINGHAM: Kam zu spät, um benotet zu werden.ERLING HAALAND: Es bleibt einfach sein Wettbewerb: Der späte Treffer zum 2:0-Endstand (90.+1) war sein zehnter im zwölften Spiel. Der Norweger ließ kurz vor der Pause aber auch eine dicke Chance aus (42.), indem er viel zu hastig abschloss. SPORT1-Note: 3

  • Transferticker: Früherer Arsenal-Star hat Bundesliga im Blick
    von SPORT1 am Oktober 28, 2020 um 10:12 pm

    Früherer Arsenal-Star spricht über Bundesliga-Wechsel (18.18 Uhr)Nächstes Treffen: Das ist der Stand bei Alaba (10.05 Uhr)ManCity konnte sich keinen neuen Stürmer leisten (Di., 17.46 Uhr)TOP-Thema: Nächstes Treffen - das ist der Stand bei Alaba (10.05 Uhr)Die Personalie David Alaba hält den FC Bayern weiter in Atem. SPORT1-Informationen bestätigen den Sport-Bild-Bericht, nach dem Alabas Berater Pini Zahavi zu einer weiteren Gesprächsrunde mit den Münchner Verantwortlichen in der bayerischen Landeshauptstadt war.Die Parteien sind dabei einer Einigung allerdings nicht näher gekommen. Die Bayern bieten nach wie vor ein Jahresgrundgehalt von elf Millionen Euro, das sich durch Bonuszahlungen um sechs Millionen Euro erhöhen kann.Zahavi bleibt bei der Forderung nach mehr Grundgehalt. Die Fronten sind verhärtet. Alabas Vertrag bei den Münchnern läuft im kommenden Sommer aus, er wäre dann ablösefrei.+++ 18.18 Uhr: Früherer Arsenal-Star spricht über Bundesliga-Wechsel +++Jack Wilshere kann sich ein Engagement in der Bundesliga durchaus vorstellen. Der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Arsenal, der seit seiner Vertragsauflösung bei West Ham United vereinslos ist, hat neben dem deutschen Oberhaus aber noch andere internationale Ligen im Blick.Der 28-Jährige denkt an "etwas anderes als die Premier League", erklärte er bei Sky Sports. "La Liga, Italien oder Deutschland wären eine schöne Abwechslung für mich."Wilshere hatte sein Arbeitspapier bei den Hammers am Deadline Day aufgelöst und könnte daher auch jetzt noch bei einem neuen Klub unterschreiben. Konkrete Vereine nannte der 34-malige englische Nationalspieler jedoch nicht.Insbesondere der spanische Fußball hat es ihm aber angetan: "Ich schaue immer La Liga, das war immer etwas, über das ich nachgedacht habe. Ich mag die Liga, ich denke das Spiel ist technisch anspruchsvoller als in England. Ich denke, dort könnte ich wirklich zeigen, was ich kann." Generell sei Wilshere "offen für so ziemlich alles"."Ich möchte für einen Klub spielen, bei dem ich das Gefühl habe, dass ich ein wichtiger Teil davon bin", ergänzte Wilshere. "Ich möchte einfach Spiele spielen - wieder 25 bis 30 Spiele pro Saison, um das Selbstvertrauen zurückzuerlangen und ein Lächeln im Gesicht."Zugleich fühlte Wilshere mit seinem früheren Teamkollegen Mesut Özil, der beim FC Arsenal von Coach Mikel Arteta aussortiert wurde. "Ich war in so einer Situation", sagte Wilshere. "Als Fußballer möchtest du die Möglichkeit bekommen, in den Wettkampf zu treten und für deinen Platz zu kämpfen." Özil sei einer der besten Spieler, mit dem er jemals gespielt habe. "Ich kann nur ihn als Fußballer bewerten und ich weiß, was er geben kann, daher ist es schwer, das zu verstehen." Bei vielen Teams in England und Europa wäre Özil der erste Name auf dem Aufstellungsbogen.+++ 15.13 Uhr: Mintzlaff: Leipzig wollte BVB-Duo +++Für RB Leipzig läuft es in der Bundesliga perfekt. Aktuell sind die Sachsen einen Punkt vor dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Gegen den BVB musste Leipzig aber zwei Transfermarkt-Niederlagen hinnehmen, wie Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Interview bei der Sport Bild verriet. Die beiden Vereine suchen laut dem Vereinsboss oft nach ähnlichen Spielertypen."Sie machen einen überragenden Job. Auch wir sind kein Verkaufsklub. Wir sehen Transfers als Erlössäule. Wir können nicht immer nur kaufen, sondern müssen auch Spieler abgeben. Dann ist die Frage - und das löst Dortmund sehr gut: Welchen Ersatz habe ich? So läuft das Geschäft. Da sind wir oft auf der gleichen Spur unterwegs wie der BVB. Erling Haaland (20) und Julian Brandt (24) hätten wir zum Beispiel auch gerne verpflichtet", sagte der Funktionär.  Bei Haaland lag das auf der Hand. Immerhin spielte der Norweger bis zu seinem 20-Millionen-Transfer im Januar 2020 noch für Red Bull Salzburg, Brandt lief bis zum Sommer 2019 für Bayer Leverkusen auf und wechselte dann für 25 Millionen Euro. +++ 15.01 Uhr: Hennings würde Raffael anrufen +++Raffael ist mit 82 Toren in 290 Bundesligaspielen einer der erfolgreichsten Ausländer der Geschichte. Der Vertrag des Brasilianers bei Borussia Mönchengladbach lief im Sommer aus. Seitdem ist er vereinslos.Bereits im Sommer gab es Gerüchte um eine mögliche Verpflichtung durch Fortuna Düsseldorf. Damals sagte Sportvorstand Uwe Klein allerdings zu dem Thema: "Unser Fokus liegt momentan auf anderen Positionen. Wir haben nicht über ihn gesprochen."Jetzt meldet sich Top-Stürmer Rouwen Hennings zu Wort. Nach dem durchwachsenen Saisonstart würde sich Hennings über die Fähigkeiten von Raffael freuen."Ja, das würde mir als Stürmer natürlich gut tun, wenn man einen Kreativen hinter sich hat, der einen mit Bällen füttert", sagte er der Bild."Ich sehe ihn als ganz starken Spieler an, der jahrelang seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Er kann noch mit Sicherheit gut kicken. Aber ich bin nicht der Entscheider. Wenn ich es wäre, würde ich ihn anrufen."Auch Raffael wäre nicht abgeneigt: "Dabei zu helfen, dass Fortuna wieder nach oben kommt, wäre eine schöne Aufgabe", sagte der 35-Jährige vor der Saison.+++ 14.51 Uhr: Neue Rashica-Verhandlungen im Januar +++Der Transfer von Milot Rashica zu Bayer Leverkusen im Sommertransferfenster platzte. "Am Ende waren es aber sehr komplexe Gespräche, für die die Zeit zu knapp wurde", sagte Bremen-Präsident Hubertus Hess-Grunewald gegenüber der Sport Bild."Wir wollten uns mit Leverkusen darauf verständigen, dass sie ihn ausleihen, aber mit einer Kaufverpflichtung."Aufgrund der finanziellen Situation an der Weser würde Sportdirektor Frank Baumann Rashica nun gerne verkaufen. Der Vertrag des 24-Jähirgen läuft noch bis 2022."Leverkusen, Milot und wir werden im Januar neu bewerten", so Hess-Grunewald.Dienstag, 27. Oktober+++ 17.46 Uhr: ManCity konnte sich keinen neuen Stürmer leisten +++Verletzungssorgen bei Manchester City! Trainer Pep Guardiola steht nach den Verletzungen von Sergio Agüero und Gabriel Jesus (rund 3 Wochen Ausfallzeit) kein Mittelstürmer zur Verfügung.Auf Sergio Agüero, der wegen einer Oberschenkelblessur ausfällt, müssen die Skyblues wohl länger verzichten. "10 bis 15 Tage ist das Minimum", sagte City-Coach Pep Guardiola der The Times. Eine längere Ausfallzeit schließt der Spanier allerdings nicht aus: "Wenn es etwas länger dauert, dann werden es vielleicht drei Wochen oder ein Monat."Die Citizens hatten in der Transferperiode darüber nachgedacht, einen weiteren Stürmer zu verpflichten, erklärte Guardiola auf der Vereinshomepage: "... aber wir konnten nicht.""Wenn wir einen Stürmer verpflichtet hätten, hätte dieser die Qualität von Agüero oder Jesus haben müssen, den konnten wir uns allerdings nicht leisten. Das ist die Realität", erklärte er weiter. +++ 11.05 Uhr: Düsseldorf holt Keeper Mitrjuschkin +++Fortuna Düsseldorf hat den russischen Torhüter Anton Mitrjuschkin unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige hatte zuletzt bereits als Testspieler am Training teilgenommen, er erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. In den vergangenen vier Jahren hatte Mitrjuschkin in der Schweiz für den FC Sion gespielt. Stammtorhüter der Fortuna ist Florian Kastenmeier.+++ 8.48 Uhr: Mustafi soll Wechsel planen +++Der deutsche Weltmeister-Verteidiger Shkodran Mustafi wird den FC Arsenal offenbar zum Saisonende verlassen.Der 28-Jährige habe das dem Klub mitgeteilt, berichtet das Football.London, ein auf den Fußball in der englischen Hauptstadt spezialisiertes Portal, hinter dem die Firma Reach plc steht, die auch diverse große Zeitungen wie den Daily Mirror herausgibt.Dem Bericht zufolge will Mustafi aus familiären Gründen nach Italien wechseln, um sich einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt mit seiner aus der Schweiz stammenden Frau Vjosa Kaba einzurichten.Mustafis Vertrag läuft im Sommer aus, Trainer Mikel Arteta hatte zuletzt aber deutlich gemacht, dass eine Verlängerung in seinem Sinne wäre: Der oft kritisierte und unter Vorgänger Unai Emery faktisch ausgebootete Mustafi war unter Arteta zuletzt wieder zum Stammspieler bei Arsenal geworden, ehe ihn eine Knieverletzung zurückwarf. Am Wochenende war er gegen Leicester City wieder als Joker im Einsatz.+++ 7.19 Uhr: Warum zögert Ginter bei Vertragsverlängerung? +++Nationalspieler Matthias Ginter lässt sich mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach Zeit. "Ich fühle mich hier wahnsinnig wohl. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, hier länger zu bleiben. Aber es gibt keinen Zeitdruck", sagte der Defensivspieler auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid am Dienstagabend (Champions League: Gladbach - Real Madrid am Di. im LIVETICKER).Der Vertrag des 26-Jährigen läuft noch bis Juni 2022. Aufgrund seiner starken Leistungen war Ginter zuletzt immer wieder mit europäischen Topklubs in Verbindung gebracht worden."Ich werde nicht jede Woche eine neue Wasserstandsmeldung abgeben", sagte Ginter und betonte: "Der Verein hat ein wahnsinniges Potenzial in den nächsten Jahren."Ginter spielt seit 2017 für den Champions-League-Teilnehmer und kam damals für 17 Millionen Euro von Borussia Dortmund. Bei den Fohlen hat der Innenverteidiger bereits 109 Pflichtspiele absolviert.Montag, 26. Oktober+++ 19.15 Uhr: Haaland? Barca-Chefs lehnten dankend ab +++Dass Erling Haaland seit Jahresbeginn für Borussia Dortmund auf Torejagd geht, hat der BVB offenbar auch dem FC Barcelona zu verdanken. Denn wie der Ex-Transferberater des FC Barcelona, Ariedo Braida, in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung Marca erklärte, wollte er Haaland bereits verpflichten, als dieser noch in Norwegen für Molde spielte."Ich habe Spieler studiert und einige Namen wie Haaland von Borussia Dortmund aufgeschrieben", verriet Braida. "Aber der Klub sagte nein, er hat kein Barca-Profil", so der Italiener weiter.Eine klare Fehleinschätzung, wie sich wenige Jahre später erst in Salzburg und dann in Dortmund zeigen sollte. Allein in der Champions League schoss Haaland vergangene Saison starke neun Tore. Mehr als Lionel Messi (3) und Christiano Ronaldo (4) zusammen. Der Norweger ist wohl jedoch nicht der einzige Spieler, dessen Nicht-Verpflichtung Barca heute bereut. "Aus Italien schlug ich auch einige Namen vor, wie Barella, der jetzt bei Inter ist, oder Zaniolo von der Roma", so Braida.Vor seiner Zeit beim FC Barcelona (2015 bis 2019) arbeitete der Ex-Transferberater von 1986 bis 2013 erst als Geschäftsführer, später (ab 2002) als Sportdirektor für den AC Mailand. Unter seiner Leitung gewannen die Rot-Schwarzen drei Mal die Champions-League. Braida verpflichtete die Vereinslegenden Gullit, Kaká, Shevchenko und Thiago Silva.+++ 10.01 Uhr: Guardiola biss bei Sevilla-Shootingstar auf Granit +++Jules Koundé hat offengelegt, dass Manchester City im Sommer wegen ihm an die Tür des FC Sevilla geklopft hat. City-Coach Pep Guardiola sah in dem Innenverteidiger eine gute Option in der Defensive, die der Spanier unbedingt verstärken wollte. Koundé machte Sevillas Sportdirektor aber wohl früh klar, dass er kein Problem damit haben würde, bei den Andalusiern zu bleiben. "Es war keine schlechte Option, aber ich habe Monchi gesagt, dass ich nichts erzwingen will", sagte der 21-Jährige im vereinseigenen Sevilla TV: "Wenn nicht alle Seiten glücklich werden, dann wusste ich, dass ich hier einen Vertrag habe und Champions League spiele." Koundé war im Sommer 2019 für rund 25 Millionen Euro von Girondins Bordeaux nach Sevilla gewechselt und sofort zum Stammspieler geworden. Statt einer Verpflichtung des Franzosen entschied sich Guardiola schließlich für die Transfers von Nathan Aké und Ruben Dias. Sonntag, 25. Oktober+++ 17.51 Uhr: Deshalb ging Upamecano United durch die Lappen +++Dayot Upamecano ist einer der begehrtesten Abwehrspieler Europas. Der 21 Jahre alte Franzose bringt seit Monaten Top-Leistungen bei RB Leipzig, feiert bereits sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft. Kein Wunder, dass der Innenverteidiger bei den internationalen Top-Klubs auf dem Zettel steht.RB Leipzig verpflichtete Upamecano 2017 vom Schwesterklub RB Salzburg. Zwei Jahre zuvor war der damals 16-Jährige deutlich günstiger - und wäre um ein Haar bei Manchester United berichtet. Wie die Sun berichtet, wollten die Verantwortlichen der Red Devils Upamecano von dessem damaligen Klub FC Valenciennes loseisen - für einen für heutige Verhältnisse Spottpreis von umgerechnet 550.000 Euro.Upamecano war demnach sogar bereits mit seiner Mutter ins Old Trafford gekommen, um den Deal zu finalisieren. Doch dieser scheiterte wohl auf dem letzten Drücker - wegen 220.000 Euro. Valenciennes wollte demnach 770.000 Euro für das Abwehrjuwel haben. Für United war das offenbar zuviel, der Deal platzte und Upamecano reiste verärgert ab."Dayot wollte United beitreten, und die Gebühr war wirklich nichts", erklärte ein Insider der Sun. "Erst rollten sie ihm den roten Teppich aus, dann wollten sie mit ihrem Angebot aber nicht weit genug gehen, und so war er weg." Wenige Wochen später schloss sich Upamecano Salzburg an.Eins steht fest. Will United den Franzosen in Zukunft noch einmal verpflichten, wird diese Summe nicht einmal im Ansatz genügen.+++ 14.41 Uhr: Courtois' verhinderter Hoffenheim-Transfer +++Thibaut Courtois gehört seit einigen Jahren zu den besten Torhütern der Welt. Sein Weg führte ihn von Genk über Atlético und Chelsea zu Real Madrid.Doch es hätte auch anders kommen können. Wie der ehemalige Scoutingchef der TSG Hoffenheim Lutz Pfannenstiel verrät, wäre der Belgier 2010 beinahe in der Bundesliga gelandet."Es gab intensive Gespräche und alles lief auf einen Transfer hinaus – bis dann etwas dazwischenkam", sagte der ehemalige Torwart bei DAZN.Courtois bei Hoffenheim? Heute unvorstellbar. Jedoch gab es damals ein Problem: "Die Eltern des Spielers wollten unbedingt, dass ihr Sohn erst seinen Schulabschluss macht. Vorher sollte es keinen Wechsel geben.", verriet Pfannenstiel. "Allerdings hatte der Junge zu diesem Zeitpunkt einige Probleme in der Schule und drohte sitzen zu bleiben, weshalb der Transfer platzte."Hoffenheim verpflichtete ein Jahr später trotzdem einen Belgier. Nämlich den heutigen Wolfsburg-Keeper Koen Casteels.+++ 11.59 Uhr: Kabak zu Liverpool? Das ist dran +++Englischen Medienberichten zufolge bereitet der Klub von Startrainer Jürgen Klopp ein Angebot über 22 Mio. Euro für Schalkes Ozan Kabak vor. Der Mirror schreibt, dass Liverpool bereit sei, ein Angebot im Winter abzugeben. Der amtierende Premier-League-Meister sucht einen Ersatz für den verletzten Abwehr-Boss Virgil van Dijk (fehlt bis Ende April wegen einer Knieverletzung).Nach SPORT1-Informationen gab es in der Vergangenheit bereits Gespräche zwischen Schalke und Liverpool. Ein offizielles Angebot gab es aber nie. Die Königsblauen wollen ihr Ausnahmetalent grundsätzlich halten. Kürzlich schwärmte Sportchef Jochen Schneider im SPORT1-Interview, dass man mit Kabak "sicherlich das größte Talent in Europa auf dieser Position" in den eigenen Reihen habe.Er sagte: "Ozan ist ein großartiger Spieler und ein wunderbarer Mensch. Wir sind sehr froh, dass er bei uns ist. Ich kann alle Fans beruhigen: Ozan wird nicht abgegeben."Klar ist aber auch: Die wirtschaftliche Lage beim klammen Pott-Klub ist dramatisch (mehr als 200 Mio. Euro Schulden). Bei einem Mega-Angebot sind die Schalker – wie schon bei Weston McKennie, der zu Juventus Turin ging - fast schon zu einem Transfer gezwungen.Nach SPORT1-Informationen würden die Schalker Kabak nicht unter 35 Mio. Euro gehen lassen.Den türkischen Nationalspieler (vier Einsätze) holten die Schalker im Sommer 2019 für rund 15 Mio. Euro vom VfB Stuttgart. Zurzeit ist das Abwehr-Ass wegen seiner unrühmlichen Spuck-Attacke noch gesperrt.+++ 11.47 Uhr: Bargfrede-Rückkehr perfekt +++Bremen-Urgestein Phillip Bargfrede kehrt an die Weser zurück. Der 31-Jährige, dessen Vertrag im Sommer nach 16 Jahren bei Werder nicht verlängert wurde, soll die zweite Mannschaft verstärken. "Wir freuen uns sehr, dass Philipp als erfahrener Führungsspieler unsere U23 unterstützen wird.", sagte Bremens Nachwuchsleiter Björn Schierenbeck.Bargfrede soll mit seiner Erfahrung die Nachwuchsspieler des Reserveteams bei ihrer Entwicklung unterstützen. "Durch meinen eigenen Werdegang weiß ich, welche Gedanken unsere jungen Talente in dieser Phase ihrer Karriere beschäftigen. Ich möchte der nächsten Generation helfen ihren Weg im Profifußball zu gehen und sie unterstützen", sagte Bargfrede.Außerdem unterschrieb der unweit von Bremen geborene Spieler einen Anschlussvertrag als Trainee im Bereich Trainer. Diesem Programm wird er neben seiner Spielertätigkeit nachgehen.Eine Option für die erste Mannschaft der Bremer ist er indes nicht, obwohl auf seiner Position im zentralen Mittelfeld Personalnot herrscht. "Er ist für die U23 eingeplant, wird dort trainieren und dort seine Rolle mit Leben füllen und nicht ein Kandidat für die Bundesliga sein", sagte Florian Kohfeldt. "Es gibt keine verkappte Rückkehr in die Profimannschaft."

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