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  • Glückssieg in München? Ramos hält dagegen
    von Kerry Hau, Martin Volkmar, Stefan Kumberger am April 26, 2018 um 10:51 pm

    Für die Spieler des FC Bayern war es am Ende einfach nur eine Mischung aus Pech und eigenem Unvermögen. "Ich habe selten so ein schwaches Real Madrid gesehen. Wenn wir 5:2 gewinnen, dürfen sie sich nicht beschweren", fluchte Niklas Süle. Joshua Kimmich setzte sogar noch einen drauf: "Ich würde sagen 7:2. So viele Riesenchancen hatten wir nicht mal in Hannover."Mag sein. Ein Blick auf die Zahlen stützt die Aussagen der beiden Verteidiger. Die Münchner gaben mehr als doppelt so viele Torschüsse wie die Madrilenen ab (15:7). Sie schlugen auch mehr Ecken (10:3) und hatten mehr Ballkontakte (717:545).Kroos antwortet trotzigen BayernUnd trotzdem: Nach 90 Minuten stand ein 1:2 aus Sicht der Hausherren. Konnte dafür wirklich nur die mangelhafte Chancenverwertung des deutschen Rekordmeisters verantwortlich gewesen sein?"Was soll ich dazu sagen? Bayern hatte Möglichkeiten, mehr als ein Tor zu machen, das stimmt. Aber wenn wir unsere Chance in der Schlussphase nutzen, geht das Spiel vielleicht sogar 3:1 aus", entgegnete Toni Kroos seinen trotzigen Nationalmannschaftskollegen mit einem verschmitzten Lächeln. (Die Stimmen zum Spiel)Ein höherer Real-Sieg, betonte der frühere Bayern-Star zwar, "wäre zugegebenermaßen etwas zu viel gewesen." Bayern habe ein "gutes Spiel gemacht".Im Fußball gehe es letztlich aber darum, das Tor zu treffen. "Und das haben wir einmal mehr als Bayern", meinte Kroos.Kein Ronaldo, kein ProblemUnd zwar mit brutaler Effizienz und Klasse. Die Tore von Marcelo und Marco Asensio standen beispielhaft für die Konterstärke und Technik der Auswärtsmannschaft. Und ganz im Gegensatz zu den Bayern, bei denen Robert Lewandowski und Franck Ribery beste Gelegenheiten ungenutzt ließen.Aber nicht nur das hatte Real den Bayern an diesem Abend voraus. Vor allem auf der jeweils linken Abwehrseite zeigte sich im Laufe der 90 Minuten ein spielentscheidender Unterschied. Während Rafinhas kapitaler Bock die Bayerns Niederlage einleitete, spielte Marcelo nicht nur wegen seines Tores groß auf.Beeindruckend war zudem, dass Real-Trainer Zinedine Zidane nicht einmal seine Tormaschine anschalten musste, um mit einer idealen Ausgangsposition ins Rückspiel des Champions-League-Halbfinals zu gehen.Bis auf sein wegen Handspiels aberkannten Tores fiel Cristiano Ronaldo nur durch einen Schuss von der Strafraumgrenze auf - bei dem der Ball ins Seitenaus kullerte. Das lag auch daran, weil er in Abwesenheit von Karim Benzema die Position des alleinigen Mittelstürmer besetzte. Zidane opferte den Lieblingspartner des Portugiesen, um sein Mittelfeld zu stärken. Dadurch wirkte Ronaldo isoliert. Zum Wohl der Mannschaft."Die Aufstellung war natürlich bewusst so gewählt, weil Bayern schon sehr offensiv agierte", verriet Kroos.Zidane sind große Namen egalAuch Gareth Bale schmorte auf der Ersatzbank. Von "BBC", dem einst so gefürchteten Star-Sturm, blieb in München nicht zum ersten Mal nur das "C" übrig. Stattdessen durfte mit Lucas Vazquez ein No-Name unter den Galaktischen im rechten Mittelfeld ran.Das Eigengewächs zählt zu den absoluten Lieblingen von Zidane. Vazquez ist so etwas wie der Prototyp eines loyalen Arbeiters. Ein Spieler ohne Star-Allüren, der keinen Weg meidet und sich gehorsam in ein taktisches Gefüge eingliedert.Das stellte er nicht zuletzt nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Dani Carvajal in der 66. Minute unter Beweis. Vazquez übernahm dessen Rolle als Rechtsverteidiger und half, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.Zuvor hatte er Asensio, noch so einem verheißungsvollen, verglichen mit Bale und Benzema aber weniger namhaften Spieler, das Siegtor zum 2:1 vorbereitet."Europas Bestia Negra""Lucas hat sein letztes Hemd gegeben", lobte Real-Kapitän Sergio Ramos den 26-Jährigen. "Er stärkt unsere Einheit. Und wenn wir uns als Einheit präsentieren, ist es verdammt schwierig, uns zu schlagen."Das bekam übrigens nicht nur der FC Bayern zu spüren. Mit Paris Saint-Germain und Juventus Turin schaltete Real auf dem Weg nach Kiew zwei weitere europäische Schwergewichte aus. Kein Wunder, dass die Marca das Zidane-Team am Donnerstag als "Europas Bestia Negra" feierte."Wir wurden sicherlich nicht vom Glück geküsst. Wenn du in Paris, Turin und dann in München gewinnst, ist das die Belohnung deiner harten Arbeit", erklärte Ramos.Auch gegen die Franzosen und die Italiener ging Zidanes Plan voll auf. Einzige Ausnahme war das Rückspiel im heimischen Santiago Bernabeu gegen Juve.  Der Alten Dame gelang es, drei Tore zu erzielen. Die Bayern brauchen für den Final-Einzug theoretisch "nur" zwei. Geht es nach Süle und Kimmich, dürfte das keine Herkulesaufgabe werden.-----Lesen Sie auch:Vier Gründe für Bayerns PleiteUEFA ermittelt gegen Bayern […]

  • Bayern-Abschied? So geht es weiter bei Boateng
    von Martin Volkmar am April 26, 2018 um 9:56 pm

    Kurz nachdem Jerome Boateng am späten Mittwochabend humpelnd die Allianz Arena verlassen hatte, machte eine Vorabmeldung die Runde.In der stellte der Nationalspieler seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister trotz laufenden Vertrags bis 2021 in Frage."Ich habe beim FC Bayern alles erlebt. Und so komme ich langsam an den Punkt, an dem ich gewisse Fragen für mich beantworten muss: Was sind meine noch nicht erreichten Ziele? Möchte ich mich immer wieder beim gleichen Klub mit den gleichen Voraussetzungen beweisen?", sagte er dem Magazin Sokrates.Es gehe ihm "um die Frage der persönlichen Herausforderung. Das sind gar nicht unbedingt klassische Karrierefragen, das sind Lebensfragen".Eine Antwort darauf könne und wolle er im Moment aber noch nicht geben, so Boateng weiter: "Ich fokussiere mich immer auf bestimmte Zeitabstände. Jetzt gilt meine volle Konzentration dem FC Bayern und den entscheidenden Wochen der Saison sowie der deutschen Nationalmannschaft mit Blick auf die WM."Saison mit Bayern gelaufenDiese Aussage war allerdings zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon wieder hinfällig. Denn Boateng wird zumindest für die Bayern in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten.Am Donnerstag gab der Verein bekannt, dass der Innenverteidiger "eine strukturelle Verletzung der Adduktoren-Muskulatur im linken Oberschenkel" erlitten habe.Es könnte sich also um einen Muskelbündelriss handeln, wegen einer solchen Verletzung war Boateng zuletzt vor der EM 2016 drei Monate (bis Ende April) und nach dem Halbfinale gegen Frankreich erneut zwei Monate (bis Mitte September) ausgefallen.Darüber hinaus fiel  er wegen muskulärer Probleme an seiner großen Schwachstelle, dem Oberschenkel, auch von Ende Mai letzten Jahres bis Mitte September aus. Somit wird Boatengs Teilnahme an der WM in Russland zum Wettlauf mit der Zeit.Hoffnung auf WM-TeilnahmeNach SPORT1-Informationen sind die Berichte aber zutreffend, dass Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt derzeit von "nur" vier bis sechs Wochen Pause ausgeht. "Ich glaube, dass er es bis zur WM packt", sagte ein Vertrauter des 29-Jährigen. "Wenn Jogi Löw mit ihm plant."Boateng könnte bis zum Zeitpunkt der endgültigen Bekanntgabe des WM-Kaders am 4. Juni wieder fit sein, das erste Spiel bestreitet das DFB-Team am 17. Juni gegen Mexiko. "Jetzt heißt es kämpfen, um in Russland dabei zu sein. Dafür werde ich alles geben", schrieb er am Donnerstagnachmittag auf seinen sozialen Kanälen:"Das Leben ist voller Rückschläge. Lebe, fühle, liebe, lache, weine, spiele, gewinne, verliere, stolpere, falle, aber stehe immer wieder auf. Für die restlichen Spiele in dieser Saison werde ich meine Mannschaft so gut es geht supporten."Bleibt die Frage, ob der FC Bayern auch nach der Saison noch Boatengs Mannschaft sein wird. Sollte er es schaffen, bei der Weltmeisterschaft die Topform wie vor vier Jahren aufzurufen, würde es sicher wieder konkretes Interesse internationaler Topteams geben.Guardiola hält große Stücke auf BoatengDer AS Rom und der FC Chelsea wollten ihn schon vor einem Jahr verpflichten, auch andere Spitzenvereine könnten einen Weltklasse-Innenverteidiger gebrauchen. Allen voran Manchester City, wo Pep Guardiola die Abwehr umbauen will und bekanntlich große Stücke auf Boateng hält.Und der gebürtige Berliner könnte sich noch einmal bei den Citizens beweisen, nachdem sein erstes Gastspiel auch aufgrund von zwei schweren Knieverletzungen nicht so lief wie erhofft. Damals wechselte er nach nur einem Jahr 2011 zum FC Bayern, mit dem er die Champions League, den Weltpokal sowie sechs deutsche Meisterschaften in Folge und dreimal den DFB-Pokal gewann.Doch trotz seiner Interviewaussagen gebe es derzeit keine konkreten Abwanderungsgedanken, heißt es aus Boatengs Umfeld. Im Gegensatz zum Vorjahr, als ein Abschied tatsächlich ein Thema war. Dank der Rückkehr seines Mentors Jupp Heynckes fühle sich Boateng in München jetzt aber wieder "sauwohl".Ausschließen sollte man einen Weggang Boatengs dennoch nicht. Nicht nur, weil der Trainer ab Sommer nicht mehr Heynckes, sondern Niko Kovac heißt. Maßgeblich dafür wird aber zunächst eine erfolgreiche WM sein. Der Countdown läuft. […]

  • Die letzte Chance für König Arthur
    von Andreas Pfeffer am April 26, 2018 um 9:46 pm

    "Die Rückkehr des Königs" - unter diesem Motto steht der Box-Kampfabend in Offenburg am kommenden Samstag (Countdown ab 18.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).Der König, das ist Arthur Abraham. Im Hauptkampf boxt der mittlerweile 38-Jährige in einem Sauerland-Stall-Duell gegen den Dänen Patrick Nielsen um den WBO-International-Titel im Super-Mittelgewicht - und um seine letzte Chance auf einen WM-Kampf.288 Tage nach der empfindlichen Niederlage gegen IBO-Weltmeister Chris Eubank Jr., die ihm auch die Teilnahme an der lukrativen World Boxing Super Series kostete, steigt der gebürtige Armenier wieder in den Ring.Über seine sechste Niederlage im 52. Profikampf spricht er auch heute noch nicht gerne. "Es war die falsche Taktik. Er war an diesem Tag besser. Man soll sich nicht mit alten Sachen befassen. Ich schaue nach vorne", sagte er im Gespräch mit SPORT1.Ziel: Als Weltmeister aufhörenSeine sportliche Zukunft hat er sich selbst klar abgesteckt. Zwei oder drei Kämpfe will er noch absolvieren, seine Karriere dann vor seinem 40. Geburtstag am 20. Februar 2020 beenden - und "als Weltmeister aufhören", wie er selbst sagt. (NEWS: Gegner stichelt gegen Abraham)Um dies zu erreichen, nimmt er im fortgeschrittenen Alter die Qualen einer harten Vorbereitung auf sich. Warum er sich das noch einmal antut? Abraham: "Ich muss schwitzen"Aus finanziellen Gründen muss er nicht mehr in den Ring. Es gehe ihm gut, er habe alles was er will und könne von heute auf morgen aufhören. Doch in seinem Inneren drängt ihn die Liebe zu seinem Sport. "Ich muss schwitzen, ich muss müde sein. Das liebe ich", sagt Abraham.Und dann ist da noch das innige Verhältnis zu seinem langjährigen Trainer Ulli Wegner. "Er hat gesagt, wir machen weiter, dann machen wir weiter", klärt Abraham auf.SPORT1 zeigt dieses Jahr 20 Kampfabende live im Free-TV, unter anderem mit Arthur Abraham, Tyron Zeuge und Vincent Feigenbutz.Wegner, der am Donnerstag seinen 76. Geburtstag feiert, hat Abraham seit 2003 auf all seinen sportlichen Wegen begleitet und ihn zu einem der besten und populärsten Boxer der letzten 15 Jahre gemacht. "Er kann gut motivieren. Er sagt mir immer wieder, dass es um die Ehre und um meine Zukunft geht. Ich liebe ihn, egal was er macht", sagt Abraham. Zu Beginn seiner Karriere macht er sich als der "Schlumpf-Boxer" einen Namen. Diesen gab ihn sein Promoter wegen der Namensgleichheit zu Vader Abraham, dem Sänger des berühmten Kinderliedes. Zu seinen Kämpfen lief er mit einer Schlumpfmütze auf dem Kopf zu diesem ein. Vom "Schlumpf-Boxer" zu "König Arthur"2005 wird er IBF-Weltmeister im Mittelgewicht. Unvergessen bleibt sein Kampf im September 2006 gegen den Kolumbianer Edison Miranda, den er trotz eines seit der vierten Runde gebrochenen Kiefers noch einstimmig nach Punkten gewann. Aus dem "Schlumpf-Boxer" wurde ein Star - und "König Arthur".Aus dem Schlumpf-Hut wurde beim Walk-In eine Krone. Bis 2009 verteidigte er den IBF-Titel zehn Mal souverän. Dann entschloss er sich ins Super-Mittelgewicht aufzusteigen.Nach ersten Enttäuschungen und drei Niederlagen bei der "Super Six Boxing Classic" wurde er 2012 WBO-Weltmeister. Diesen Titel musste er im April 2016 nach einer Niederlage in Las Vegas wieder abgeben.Jetzt kämpft der Mann mit der Power in beiden Fäusten um seine letzte Chance. Dessen ist sich auch Wegner bewusst: "Wir wollen uns keine Illusionen machen. Niederlagen können wir uns nicht erlauben. Wenn wir das Ding verlieren, kann der Trainer einpacken und der Aktive auch."An eine Niederlage denkt Abraham nicht im Geringsten. Zu groß ist der Wunsch, sein gestecktes Ziel zu erreichen. "Jeder Kampf ist die letzte Chance. Ich denke nicht ans Verlieren. Wir werden gewinnen, wir haben eine gute Taktik", gibt sich Abraham siegessicher.Und was kommt dann? Abraham ist - im Falle des von ihm erwarteten Sieges - offen für alles. Ein WM-Kampf gegen Felix Sturm (Abraham: "Tausende Fans wollen diesen Fight sehen"), Jürgen Brähmer, Vincent Feigenbutz oder Tyrone Zeuge? "König Arthur" hat keinen Wunschgegner. "Ich bin Boxer, ich kämpfe gegen jeden", sagt Abraham.Und ganz egal, wer der Gegner sein mag, sein Coach Wegner wird ihn auch auf seinem letzten Weg begleiten.Der Kampfabend am 28. April aus Offenburg im Überblick:Alshawa Abdulwahab (Syrien) - Norbert Eszenyi (Ungarn)James Kraft (Deutschland) - Marco Miano (Italien)Andranik Hakobjan (Schweiz) - Zoltan Szabo (Ungarn)Kai Robin Havnaa (Norwegen) - Frank Blümle (Deutschland)Abass Baraou (Deutschland) - Artur Müller (Deutschland)Nieky Holzken (Niederlande) - Bernard Donfack (Deutschland)Leon Bunn (Deutschland) - Tomas Adamek (Tschechien)Artur Abraham (Deutschland) - Patrick Nielsen (Dänemark) […]

  • Kroatisches Talent soll Sokratis beim BVB ersetzen
    am April 26, 2018 um 9:31 pm

    Bei Borussia Dortmund steht im Sommer 2018 der große Kaderumbruch bevor. Laut der Fußball Bild soll der BVB starkes Interesse an Filip Benkovic von Dinamo Zagreb haben. Der 20-jährige Innenverteidiger gilt als potenzieller Nachfolger von Sokratis, der immer wieder mit Manchester United und dem AC Mailand in Verbindung gebracht wird.Der Grieche und Dortmunds Manager Michael Zorc sollen zwar schon über eine Verlängerung des 2019 auslaufenden Vertrages verhandelt haben, wurden sich aber nicht einig und legten die Verhandlungen erst einmal wieder auf Eis.Der 30-Jährige Sokratis will wohl abwarten, wer Trainer wird und ob die Champions-League-Qualifikation geschafft wird.Der 1,94 Meter große Benkovic gilt als eines der größten Abwehrtalente Europas, ist technisch versiert und sehr kopfballstark. Sein Vertrag bei Dinamo läuft aber noch bis 2022, was ihn nicht gerade günstiger macht.Aktuell liegt sein Markwert bei elf Millionen Euro, könnte aber nach einer starken WM 2018 mit der kroatischen Nationalmannschaft noch ansteigen. […]

  • Van Gerwen zerlegt Smith im Top-Duell - Cross schlägt Barney
    am April 26, 2018 um 9:15 pm

    Spitzenreiter Michael van Gerwen hat am 13. Spieltag der Premier League in Manchester für eine Machtdemonstration gesorgt.Im abschließenden Duell gegen seinen härtesten Verfolger Michael "Bully Boy" Smith siegte der Weltranglisten-Erste mit 7:1 und verpasste nur knapp den Whitewash. Smith wurde förmlich zerlegt vom Niederländer, der sich in einen Rausch spielte und seine Führung in der Tabelle der Darts Premier League auf drei Punkte ausbaute."Bully Boy" erlebt Desaster beim CheckoutRein von den Zahlen spielte van Gerwen keine überragende Partie, denn sein Average betrug nur knapp 95 Punkte und beim Checkout kam er auf knapp 40 Prozent. Smith kam auf durchschnittlich 96 Punkte, doch nur einer von elf möglichen Checkout-Pfeilen fand sein Ziel - ein Desaster.Zuvor war "Mighty Mike" gegen Daryl Gurney nicht über ein 6:6-Unentschieden hinaus gekommen.Zunächst hatte van Gerwen dominiert und Gurney in die Schranken gewiesen. Doch der Brite kam stark zurück und stand kurz vor dem Sieg, als van Gerwen das zwölfte Leg für sich entschied. Knapp 105 Punkte legte "MvG" bei seinem Drei-Dart-Average hin. Doch beim Checkout kämpfte der Niederländer und kam nur auf knapp 55 Prozent Checkout-Quote, während "Super Chin" Gurney auf 66 Prozent kam."Bully Boy" zerlegt WrightDerweil hatte Smith im ersten Spiel des Abends einen furiosen Sieg über Peter Wright gefeiert. Der Newcomer siegte mit 7:1. Der "Bully Boy" legte mit knapp 105 Punkten einen furiosen Drei-Dart-Average hin, während "Snakebite" nur auf 97 Punkte kam.Besonders schmerzten aus Wrights Sicht aber die massiven Probleme beim Checkout, nur einer von sieben Pfeilen fand seinen Weg ins Doppelfeld, während Smith satte 70 Prozent seiner Checkout-Chancen nutzte.Wizard entzaubert AndersonIn der dritten Partie des Abends unterlag Gary Anderson überraschend gegen Simon Whitlock mit 7:5. Der "Wizard" gab von Beginn an den Takt vor und brachte Anderson in die Bredouille. Gegen Ende konnte der Schotte zwar aufholen, doch Whitlock blieb cool und holte sich den Sieg.Weltmeister Rob Cross erkämpfte sich im Duell mit Raymond van Barneveld ein 6:6-Remis. "Barney" dominierte über weite Strecken die Partie, doch am Ende rettete Cross noch einen Zähler ins Ziel. Im Verlauf des Duells agierten beide Kontrahenten beim Drei-Dart-Average auf Augenhöhe und kamen schlussendlich auf 93 (van Barneveld) und 94,5 Punkte (Cross) im Schnitt.Weltmeister Cross bewies mit 62 Prozent das bessere Händchen beim Checkout. […]

  • Nach Pleite bei "OM": Salzburg braucht nächstes Wunder
    am April 26, 2018 um 9:00 pm

    Für den FC Salzburg sind die Hoffnungen auf den ersten Titel auf europäischer Bühne deutlich gesunken.Das Team von Trainer Marco Rose verlor das Hinspiel im Halbfinale der Europa League bei Olympique Marseille mit 0:2 (0:1). Der ehemalige französische Meister hatte sich im Viertelfinale gegen den Bundesligisten RB Leipzig durchgesetzt. Florian Thauvin (15.) und Clinton N'Jie (63.) sorgten dafür, dass Marseille dicht vor dem Finaleinzug steht. Im Rückspiel am Donnerstag braucht Salzburg, dessen Trainer Rose angeblich von den Bundesligisten Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt umworbenen ist, eine Energieleistung, um das zweite europäische Finale der Vereinsgeschichte zu erreichen. Noch als Austria Salzburg war der Klub 1994 im Finale des UEFA-Cups an Inter Mailand gescheitert."Die Gegentore waren unnötig, denn wir hatten genauso unsere Chancen, die wir aber nicht nutzen", sagte Mittelfeldspieler Hannes Wolf bei Sky: "Wir waren auf Augenhöhe mit Marseille. Es ist noch nichts verloren."Joker N'Jie lässt "OM" jubelnBeide Teams starteten engagiert, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Nach einer Viertelstunde unterlief Salzburgs Torwart Alexander Walke nach einem Freistoß den Ball, Thauvin hatte dann aus kurzer Distanz keine Probleme. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Der Führungstreffer gab den Südfranzosen Auftrieb, nur zwei Minuten später verfehlte ein Schuss von Bouna Sarr das Tor knapp. Gegen die tief stehenden Gastgeber tat sich Dortmund-Bezwinger Salzburg lange schwer und kam erst nach einer halben Stunde durch Stefan Lainer aus der Distanz zur ersten gefährlichen Gelegenheit. (Spielplan und Ergebnisse)Salzburg setzte immer wieder kleine Nadelstiche, doch Dimitri Payet bediente N'Jie im Strafraum, der den Ball kaum drei Minuten nach seiner Einwechslung ungestört an Walke vorbeischob. In der Schlussphase traf der Salzburger Fredrik Gulbrandsen nur den Pfosten.Das Finale findet am 26. Mai in Lyon statt (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) […]

  • 80 Minuten zu zehnt! Dann tanzt Griezmann Arsenal aus
    am April 26, 2018 um 8:56 pm

    Für den scheidenden Teammanager Arsene Wenger sowie die deutschen Weltmeister Mesut Özil und Shkodran Mustafi ist mit dem FC Arsenal der Triumph in der Europa League in weite Ferne gerückt.Die Londoner kamen im Halbfinal-Hinspiel gegen Atletico Madrid trotz über 80-minütiger Überzahl nur zu einem 1:1 (0:0) und gehen nun als Außenseiter in das Rückspiel am kommenden Donnerstag. (Spielplan und Ergebnisse)"Es ist enttäuschend. Wir waren über 90 Minuten klar dominant. Wir haben so viele Torchancen kreiert, das schafft sonst kaum eine Mannschaft gegen Atletico. Wir haben leider nicht das Ergebnis geholt, dass wir uns gewünscht haben. Auch ein 1:0 wäre peinlich genug gewesen. Wir haben ein dummes Tor gekriegt. Wir müssen jetzt nach Madrid und genau so spielen wie heute. Wir hoffen natürlich auf ein Tor, dann ist das Spiel offen", sagte Arsenals Mittelfeldstratege Granit Xhaka bei SPORT1.SPORT1 überträgt das Rückspiel in Madrid am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr LIVE im TV.Xhaka: Wollen Wenger "das Finale schenken"Im 102. und letzten Europacup-Heimspiel von Wenger, der nach fast 22 Jahren bei den Gunners am Saisonende zurücktritt, erzielte Alexandre Lacazette das 1:0 (61.), der französische Nationalspieler Antoine Griezmann traf kurz vor Schluss zum überraschenden Ausgleich (82.). Bereits nach zehn Minuten hatte Atleticos Sime Vrsaljko die schnellste Gelb-Rote Karte in der Geschichte des Wettbewerbs gesehen. Das Finale in Lyon findet am 16. Mai (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) statt."Die Kulisse der Fans war Gänsehaut pur", sagte Xhaka über die besondere Atmosphäre bei Wengers letztem Heimspiel auf europäischer Bühne. "Wir wollten ihm natürlich ein gutes letztes Heimspiel liefern und wollen ihm unbedingt noch das Finale schenken."Arsenal begann mit den Weltmeistern Özil und Mustafi in der Startelf direkt mit viel Schwung. Erst scheiterte Stürmer Lacazette am Außenpfosten (6.), nur eine Minute später parierte Atletico-Torwart Jan Oblak einen Kopfball des Franzosen glänzend.Simeone muss auf die TribüneWenig später wurde Madrid gleich doppelt geschwächt, als nach Vrsaljkos Platzverweis dessen Trainer Diego Simeone so heftig reklamierte, dass er von Schiedsrichter Clement Turpin auf die Tribüne geschickt wurde. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)Auch danach war es ein Spiel auf ein Tor, Arsenal kam zu weiteren guten Chancen durch Jack Wilshere (18.), Danny Welbeck (21.) und Nacho Monreal (31.).Erst gegen Ende der ersten Hälfte hielten die Gäste, die am Donnerstag ihr 115-jähriges Vereinsbestehen feierten, besser dagegen. Nach 37. Minuten prüfte Griezmann Arsenal-Türhüter David Ospina erstmals.Lacazette erlöst Gunners - aber Griezmann kontertDoch auch nach der Pause dominierte Arsenal - vergaß aber zunächst das Toreschießen. Auch nach dem Kopfballtreffer von Lacazette erinnerte die Begegnung eher an eine Handballspiel: Madrid, Titelträger von 2010 und 2012, verteidigte am eigenen Strafraum.Griezmann traf dann nach einem Konter, begünstigt durch eine Fehlerkette der Hausherren.Nicht auf dem Platz standen bei Arsenal die früheren Dortmunder Henrikh Mkhitaryan (Knieverletzung) und Winterzugang Pierre-Emerick Aubameyang, der nicht in der Europa League spielberechtigt ist. […]

  • München ist Meister in der DEL
    am April 26, 2018 um 8:39 pm

    Der EHC Red Bull München hat den Threepeat perfekt gemacht.In einem spektakulären Showdown in Spiel sieben setzte sich das Team von Trainer Don Jackson gegen die Eisbären Berlin mit 6:3 durch und feierte den dritten Meistertitel in Serie. Für die Eisbären und Trainer Uwe Krupp bleibt nur der Vizetitel.(Zusammenfassung ab 23 Uhr Exklusiv im TV auf SPORT1 in UEFA Europa League - die Highlights) In einer packenden Final-Serie hatte München bereits mit 3:1 nach Siegen in Führung gelegen, seine ersten beiden Matchbälle gegen den widerspenstigen DEL-Rekordmeister aber vergeben.(Ergebnisse und Spielplan der Playoffs)"Ich bin so stolz auf diese Mannschaft. Wir haben uns reingeworfen und uns belohnt", sagte Olympia-Held Patrick Hager bei Telekom Sport."Es war sehr intensiv. Berlin hat es uns sehr schwer gemacht", sagte Kapitän Michael Wolf - und musste eine Bierdusche über sich ergehen lassen.(HIER geht's zum Spielbericht)Im letzten Spiel der Saison war eigentlich schon nach dem ersten Drittel alles entschieden. Hinzu kam, dass die Berliner wie beim 5:1 durch Pinizzotto (28.) zum falschen Zeitpunkt auf der Strafbank saßen und der Gegner, wie Martin Buchwieser etwas ernüchtert feststellte, "gnadenlos in der Chancenverwertung" war.Für Berlins Trainer Krupp war es die dritte Finalniederlage nach 2013 (gegen Berlin) und 2014 (ERC Ingolstadt) jeweils mit den Kölner Haien.Ein Titel-Hattrick war in der DEL zuvor schon Adler Mannheim (1998 bis 2000) und den Eisbären (2011 bis 2013) gelungen.Für München ist es die sechste deutsche Eishockey-Meisterschaft nach den Erfolgen des MTV 1879 (1922), von Hedos (1994) sowie den Barons (2000). Die Eisbären gewannen den letzten ihrer sieben Titel 2013. […]

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