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  • DFB-Torhüterin Schult sieht Probleme bei Gehaltsverzicht
    von Sportinformationsdienst am April 7, 2020 um 7:50 pm

    Nationaltorhüterin Almuth Schult steht einem möglichen Gehaltsverzicht beim Serienmeister VfL Wolfsburg in der Frauen-Bundesliga mit gemischten Gefühlen gegenüber."Auch bei uns wird das diskutiert. Wir wollen nur keine vorschnellen Entscheidungen treffen, weil wir nicht wissen, was passieren wird", sagte die derzeit schwangere 29-Jährige dem Eurosport-Podcast Extra Time: "Wir Frauen können nicht einfach sagen, jeder spendet mal 50.000 Euro. Das ist nicht drin."Wenn Akteure in der Frauen-Bundesliga in Kurzarbeit gehen würden, sei es für sie schwierig, auf Lohn zu verzichten. "Es gibt Spielerinnen, die nur ein paar hundert Euro verdienen. Wenn sie davon noch etwas abgeben sollen, ist das einfach nicht möglich", so Schult. Jede Spielerin solle individuell entscheiden, wie viel sie abgeben könne.

  • DFB mit Waldschmidt verliert eFriendly gegen Norwegen
    von Sportinformationsdienst am April 7, 2020 um 7:23 pm

    Verkehrte Welt auf der Konsole: Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um Nationalspieler Luca Waldschmidt hat beim zweiten "eFriendly" eine herbe Niederlage kassiert. Das deutsche Quartett unterlag auf der Playstation Norwegen mit dem höchstmöglichen Ergebnis von 0:12. Schon das erste Spiel gegen Spanien am Montag in der vergangenen Woche hatte ein DFB-Team um Nationaltorwart Bernd Leno 4:7 verloren.Der Freiburger Waldschmidt war dabei beim 2:3 gegen den 20-maligen norwegischen Nationalspieler Sander Berge vom englischen Erstligisten Sheffield United einem Punktgewinn noch am nächsten: In der Nachspielzeit schoss der 23-Jährige einen Foulelfmeter in die virtuellen Wolken.Bereits nach den ersten drei FIFA-20-Begegnungen war der Vergleich entschieden: Nürnbergs U21-Nationalspieler Tim Handwerker unterlag dem norwegischen Junioren-Auswahlspieler Kristian Thorstvedt mit 1:3.Zum Auftakt hatte U19-Nationalspielerin Greta Stegemann beim 1:5 gegen Norwegens Caroline Graham Hansen, früher dreimal Double-Gewinnerin mit dem VfL Wolfsburg, die Grenzen aufgezeigt bekommen. Auch im einzigen Duell zweier Konsolen-Profis war für Deutschlands Lukas "Sakul" Vonderheide gegen seinen nordischen Kontrahenten Anders Rasmussen ("Rasmussen") beim 1:4 nichts zu holen.Wie schon gegen Spanien hatte sich die deutsche Auswahl aus je einem Mitglied der U19-Nationalmannschaft der Frauen, der eNationalmannschaft sowie der U21- und A-Nationalmannschaft der Herren zusammengesetzt.

  • IOC verlängert Quali-Frist für Olympia
    von Sportinformationsdienst am April 7, 2020 um 6:52 pm

    Das Internationale Olympischen Komitee (IOC) hat nach der Verlegung der Olympischen Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) auch die Qualifikations-Frist bis zum 29. Juni 2021 ausgedehnt. Diese Entscheidung der neu gegründeten Task Force mit dem Namen "Here we go" (deutsch: "Auf gehts") teilte das IOC am Dienstag mit."Die Überarbeitung wurde vorgenommen, um den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der anschließenden Festlegung des neuen Termins für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 Rechnung zu tragen und die frühere, vom IOC-Exekutivkomitee im Juli 2017 genehmigte Version zu ersetzen", erklärte das IOC. Die internationalen Sportfachverbände dürfen jedoch auch eigene Fristen festlegen, sofern diese vor der neuen Deadline datiert sind.Das IOC bekräftigte zudem, dass bereits qualifizierte Athleten ihre Startplätze behalten. Rund 57 Prozent der vorgesehenen 11.000 Olympia-Tickets waren bis zur Verschiebung der Spiele aufgrund der Corona-Pandemie über entsprechende Leistungsnachweise bereits vergeben.

  • "Haben uns noch nicht gefunden": Bürkis BVB-Zukunft offen
    von Patrick Berger am April 7, 2020 um 6:52 pm

    Ein wenig ungewohnt war es dann doch. Auch für Roman Bürki. Aufgrund der Corona-Pandemie hat Borussia Dortmund die erste Video-Pressekonferenz der Vereinsgeschichte einberufen.Der 29 Jahre alte Torwart wurde mehreren Medien per mobilem Endgerät, darunter SPORT1, zugeschaltet. Bürki sprach über…seinen 2021 auslaufenden Vertrag:"Bei uns, zwischen Dortmund und mir, ist es überhaupt keine Frage des Geldes. Wir tauschen uns aus und gucken, was möglich ist. Bisher haben wir uns noch nicht gefunden. Während Corona ist das aber nicht wichtig. Im Moment gibt es wichtigere Dinge. Es geht darum, dass alle Menschen gesund sind. Wir haben ausgemacht, dass wir nach der schwierigen Zeit wieder über meinen Vertrag sprechen."die aktuelle Situation:"Man fragt sich schon, wann es wieder losgeht. Niemand hat aber eine Antwort darauf. Ich weiß auch nicht, ob die Lage besser ist. Es ist für alle schwierig vorherzusehen, wann es weitergeht. Wir müssen unseren Job weitermachen, indem wir uns fithalten und trainieren, um dann, wenn es wieder weitergeht, alles zu geben."die derzeitige Nachrichtenlage:"Mich interessiert, was in der Welt passiert. Ich schaue und lese regelmäßig Nachrichten, darunter gibt es auch sehr viele positive Nachrichten wie zum Beispiel Spendenaktionen. Menschen. Das ist sehr positiv neben all den schlimmen Dingen, die momentan auf der Welt passieren."das Training zuvor im Home-Office:"Ich habe versucht, mir mit dem Ball das Gefühl zurückzuholen. Aber simulieren kannst du das nicht, wenn du nicht auf dem Platz stehst und jemanden hast, der dir die Bälle zuwirft oder zuschießt. Ich habe die Zeit genutzt, indem ich mir viele torwartspezifische Videos angeschaut habe, wie ich an meinem Spiel arbeiten kann. Ich bin froh, dass wir wieder auf dem Platz arbeiten können."Geisterspiele:"Das ist natürlich nicht angenehm. Wenn das aber der einzige Weg ist, damit wir wieder spielen und auch die Menschen vorm TV wieder Spaß haben, dann gehen wir natürlich mit. Es muss weitergehen. Ich hoffe, dass wir sobald wie möglich wieder spielen können. Wir müssen irgendwann weitermachen, wenn auch ohne Fans. Es hängen ja auch viele Arbeitsplätze am Fußball. Ich hoffe, dass wir schnellstmöglich wieder in die Spur kommen können."einen von vielen DFL-Gedankengängen, die Spieler bis Saisonende in Hotels einzukasernieren:"Die Idee kenne ich bislang noch gar nicht. Aber wenn es so kommen würde: Klares Nein! Das kann ich mir nicht vorstellen."den Einfluss von Corona auf den weiteren Saisonverlauf:"Ich glaube schon, dass wir uns auf Geisterspiele speziell vorbereiten müssen. Die Situation, wie in Paris, ist ganz speziell. Kein Spieler konnte das abrufen, was er eigentlich kann. Wir haben im Rückspiel in Paris zum Schluss so viel Druck gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass mit der Unterstützung der Zuschauer etwas drin gewesen wäre.Das hätte uns gepusht und die nötigen Extra-Prozentpunkte rausgeholt. Wir brauchen eine spezielle Vorbereitung auf diese Spiele. Ich frage mich aktuell, wann ich überhaupt wieder im Tor stehen darf. Die ganze Sache wird, wie ich glaube, sicher Einfluss auf die Saison haben."ein mögliches Infektionsrisiko bei Geisterspielen:"Ganz ehrlich: Wir haben auch im Spielerkreis über dieses Thema gesprochen. Es könnte ja so sein, dass womöglich alle Spieler vor einem Spiel getestet werden. Nur gesunde Spieler dürften dann spielen.Jetzt sagt man natürlich: Wenn keine Symptome da sind, ist der Test nicht viel wert, weil es am nächsten Tag schon wieder anders sein kann. Wir berühren alle die gleichen Bälle. Am Ball findet sich Schweiß, trotzdem macht man Kopfbälle. Das sind alles Dinge, über die man sich natürlich Gedanken macht. Ich vertraue aber darauf, dass die Verantwortlichen eine gute Lösung finden. Wir alle würden gerne bald wieder im Stadion spielen."Chancen, den Fußballer-Beruf aufgrund von Corona in besseres Licht zu rücken:"Ich sehe das auf jeden Fall als Chance. Der Ruf des Fußballers kommt nicht von ungefähr. Es gibt Spieler, die zu Geld anders stehen und anders damit umgehen, die gerne zeigen, was sie sich leisten können.Und dann gibt es wiederum andere, die ihr Geld sparen und besser damit umgehen. Ich würde aber nie alle Spieler in den gleichen Topf werfen und sehe das differenzierter. Insgesamt ist das aber eine große Chance für uns Spieler und den ganzen Fußball.Das ist eine Chance, die wir nutzen können. Wir können anderen Menschen in dieser schwierigen Situation helfen. Viele Kollegen gehen da aktuell mit gutem Beispiel voran."

  • Auch Kanada-Rennen verschoben
    von Sportinformationsdienst am April 7, 2020 um 6:38 pm

    Der Saisonstart in der Formel 1 verzögert sich immer weiter und wird frühestens Ende Juni erfolgen: Ferrari-Star Sebastian Vettel und Co. werden wegen der Coronavirus-Pandemie auch in Kanada nicht wie geplant fahren. Das gaben die Organisatoren des Rennens in Montreal am Dienstag bekannt. Damit sind die ersten neun WM-Läufe entweder verlegt oder abgesagt."Es wäre uns eine Ehre gewesen, das erste Rennen im Formel-1-Weltmeisterschaftskalender 2020 auszurichten, aber wir müssen leider die Verschiebung des Grand Prix von Kanada 2020 (12. bis 14. Juni) bekannt geben", teilte der Rennveranstalter mit. Man folge dabei "den fachkundigen Anweisungen der Behörden bezüglich der Eindämmung von COVID-19."F1-Auftakt frühestens Ende JuniDamit wird der Auftakt der Königsklasse frühestens Ende Juni in Le Castellet/Frankreich (28. Juni) stattfinden. Bislang war die Formel 1 nie später als Ende Mai eröffnet worden. Der Rennkalender 2020 umfasste vor Saisonbeginn 22 Rennen und damit so viele wie nie zuvor in der 71-jährigen Formel-1-Geschichte - nach derzeitigem Stand sind es noch 13. Acht Rennen muss die Saison umfassen, um als Weltmeisterschaft gewertet zu werden.Der etatmäßige Saisonauftakt in Melbourne/Australien (15. März) war erst zwei Stunden vor dem ersten Freien Training aufgrund eines positiven Coronafalls beim McLaren-Rennstall verlegt worden. Es folgten in kurzer Folge die Verlegungen der Rennen in Bahrain (22. März), Vietnam (5. April), den Niederlanden (3. Mai) und Spanien (10. Mai).Jetzt aktuelle Fanartikel zur Formel 1 kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Bereits im Februar war der Große Preis in China (19. April), dem Ursprungsland des Coronavirus, vorläufig abgesagt worden. Der Klassiker in Monaco am 24. Mai wurde ersatzlos gestrichen, die Organisatoren in Baku/Aserbaidschan (7. Juni) hingegen hoffen wie jene in Montreal offiziell noch auf einen Platz im Kalender.Erst am Dienstagnachmittag hatte die Formel 1 den Shutdown um weitere zwei Wochen auf 35 Tage verlängert. 

  • Wie ein Genie am besten Mittelfeld Englands scheiterte
    von Maximilian Lotz am April 7, 2020 um 6:24 pm

    Für Sir Alex Ferguson war er "ein freier Vogel, der überall herumflog".Daher schien die damalige britische Rekord-Ablöse von 43 Millionen Euro, die Manchester United 2001 für einen wie ihn auf den Tisch legte, nur allzu angemessen. Doch heute steht der Name Juan Sebastián Verón für eines der größten Transfermissverständnisse im englischen Fußball.Ferguson: "Er war die Wild Card, der Joker""Obwohl es einige spektakuläre Einsätze gab, konnte Verón einfach nicht in unserer Mannschaft spielen", schrieb Ferguson in seiner 2013 erschienen Autobiografie."Er war ein Individualist. Er war die Art von Spieler, die beim Rot-gegen-Gelb im Training für beide Teams spielt. Er spielte einfach überall. Er ging, wohin er wollte. Wenn ich ihn 100 Jahre lang trainiert hätte, hätte ich nicht gewusst, wo ich ihn spielen lassen könnte. Er war die Wild Card, der Joker."Als "La Bruja" (die Hexe) von Lazio Rom zu ManUnited wechselte, hatten die Red Devils gerade zum dritten Mal in Folge den Meistertitel geholt. Es waren goldene Zeiten im Old Trafford, Stars wie Ryan Giggs, David Beckham, Paul Scholes und Roy Keane zogen im Mittelfeld die Fäden.Die Verpflichtung des 26-jährigen Verón war für Ferguson bereits eine Investition in die Zeit danach.Véron bei Manchester United verloren"Juan Sebastián Verón war ein herausragender Spieler", sagte sein früherer Teamkollege Gary Neville kürzlich bei Sky Sports. "Meiner Meinung nach hat es für ihn nicht geklappt, weil wir das beste Mittelfeld hatten, dass der englische Fußball je hervorgebracht hat und jemals hervorbringen wird."Der Argentinier hatte sich zuvor bei Sampdoria Genua, Parma und bei Lazio den Status eines absoluten Führungsspielers erarbeitet."Als er zu Sampdoria kam, war er sehr ruhig und schüchtern", erinnerte sich sein ehemaliger Coach Sven Göran Eriksson bei The Athletic. "Im Laufe der Jahre wurde er etwas lauter, aber er war nie ein großer Redner in der Kabine. Auf dem Platz hingegen redete er. Er war ein weiterer Trainer auf dem Platz wie Roberto Mancini."Für Verón sei es daher wichtig gewesen, zu spüren, dass er ein wichtiger Spieler sei. "Bei Sampdoria war das kein Problem. Bei Lazio ebenso nicht, weil Mancini auf die anderen Führungsspieler nicht eifersüchtig war", erklärte Eriksson: "Mancini, Veron und Sinisa Mihajlovic waren gute Freunde, und es gab keine Eifersucht."Bei ManUnited war dann auf einmal alles anders. "Jeder ist ein wichtiger Spieler im Old Trafford", meinte Eriksson, "aber ein Anführer... Ich weiß nicht, ob das der Grund ist. Aber ich war sehr überrascht, dass er in England nicht mehr Erfolg hatte."Außenseiter neben Chef Roy KeaneVor allem mit Roy Keane soll es zu Reibereien gekommen sein, auch wenn Ferguson Streitereien mit anderen Teamkollegen in seiner Biografie verneinte und Veróns Außenseiterrolle innerhalb der Mannschaft eher auf dessen Sprachbarriere schob. "Er war allein in der Umkleidekabine. Er sprach die Sprache nicht. Er war nicht unsozial - er war einfach kein kommunikativer Typ."Ex-Teamkollege Rio Ferdinand glaubt rückblickend, "dass er ohne Roy Keane im United-Trikot hätte aufblühen können"."Er war ein unglaublicher Spieler, ein großartiger Passgeber", schwärmte Ferdinand kürzlich. "Das Einzige, was ihn meiner Meinung nach fertiggemacht hat, war, dass Roy Keane wohl eine noch dominantere Persönlichkeit war und den Ball auf seinen Positionen forderte."In seiner ersten Saison trug Verón in 26 Premier-League-Spielen mit fünf Toren einen nicht unerheblichen Teil zur erneuten Titelverteidigung bei. In zwei Jahren brachte er es auf 51 Einsätze und sieben Treffer.Sein Genie blitzte immer wieder auf, wie beim legendären Assist auf Beckham einst gegen Birmingham. "Er traf den Ball mit der Außenseite seines Fußes und er drehte sich um die Abwehr herum. Beckham nahm ihn an und lupfte ihn über den Torhüter", schwärmt Ferguson in seiner Biografie noch zehn Jahre später: "Es gab Augenblicke, in denen er herausragend sein konnte."Zum Leidwesen von Veron und United zeigte er das jedoch bei den Red Devils zu selten und wurde letztlich zum "genialsten Transferflop, den England je sah", wie The Athletic schreibt.Wechsel zum FC Chelsea - Verletzung und ÜberfallDenn statt des erhofften Neustarts durch einen Wechsel zum FC Chelsea im Sommer 2003 hielt das Schicksal für Véron ein absolutes Horror-Jahr bereit.United hielt den Verlust mit einer kassierte Ablöse von 22 Millionen Euro noch einigermaßen in Grenzen. Nach der Übernahme durch Roman Abramowitsch wollten die Blues mit der Verpflichtung Veróns ein Zeichen setzen - es kam ganz anders.Nach einem vielversprechenden Start inklusive Tor beim Debüt gegen den FC Liverpool, fiel er einen Großteil der Saison verletzungsbedingt aus.Im Januar 2004 wurde er Opfer eines Raubüberfalls, bei dem ein Einbrecher Schmuck im Wert von 100.000 Euro entwendete. Verón war mit seiner Freundin Maria Vinaccia im Schlafzimmer überrascht worden und wurde von dem Mann anschließend im Badezimmer eingesperrt.Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGEDie Aura von Véron geht verorenSein damaliger Teamkollege Robert Huth sah in diesem Ereignis einen Grund für Veróns Scheitern bei den Blues. "Man versucht, sich irgendwo neu niederzulassen, man kann wegen einer Verletzung nicht spielen, und dann passiert das. Ich meine, wie traumatisch muss das gewesen sein?", sagte der Deutsche bei The Athletic.Ganze sieben Spiele schaffte Véron für die Blues, der geniale Spieler früherer Tage sei nicht wiederzuerkennen gewesen, berichtet Ex-Nationalspieler Huth."Es ist schön und gut, wenn du eine Aura und eine erfolgreiche Spielerkarriere hinter dir hast - aber wenn du die Umkleidekabine betrittst und diese Aura weder im Training noch an Spieltagen durchbricht, geht sie ziemlich schnell verloren."Nach nur einer Chelsea-Saison kehrte Véron England den Rücken. In einem Times-Ranking der 50 schlechtesten Transfers der Premier League landete er 2007 auf Platz 11.Verón startet bei Inter Mailand noch mal durch Nachdem er mit England abgeschlossen hatte, startete Verón bei Inter Mailand noch mal durch, wurde zunächst Pokalsieger und ein Jahr später italienischer Meister.Anschließend kehrte er zu seinem Jugendklub Estudiantes de La Plata zurück, wo der 75-malige Nationalspieler 2014 zum Präsident gewählt wurde."In Argentinien war er eine Art Legende", sagte Huth rückblickend. "Er hatte United viel Geld gekostet, und er war eine Galionsfigur dieser Revolution bei Chelsea. Es muss hart für ihn gewesen sein, immer im Rampenlicht zu stehen."

  • SPORT1 Super League: Freiburg-Star Grifo zockt und siegt mit sich selbst
    von Maximilian Schwoch am April 7, 2020 um 6:07 pm

    Vincenzo Grifo ist erfolgreich in die "SPORT1 Super League" gestartet Der Profi des SC Freiburg schlug mit dem FIFA-Team seines Arbeitgebers SPORT1-Kommentator Fabian Sieroka mit 3:0.Die Anfangsphase gehörte Grifo, der am Dienstag seinen 27. Geburtstag feierte. Nils Petersen hatte nach wenigen Minuten gleich die Riesenchance, schon aber knapp vorbei. Nach einer Viertelstunde flog ein Petersen-Schuss über den Kasten.Nach einer haben Stunde sorgte Petersen für die verdiente Führung. Petersen kam aus halblinker Position zum Abschluss und schloss souverän ins lange Eck ab. In der Nachspielzeit hatte Grifo die Riesenchance zum nächsten Treffer, er spielte den Konter aber nicht gut aus.Nach dem Seitenwechsel kam Grifo erneut zur ersten Chance, doch dann hatte Sieroka auf einmal die Riesenchance zum Ausgleich. Doch sein Schuss wurde abgeblockt und flog über das Tor. Nach einer Stunde hatte Sieroka die nächste Gelegenheit, doch Alexander Schwolow parierte stark gegen André Silva. Im Gegenzug scheiterte Petersen in einer ähnlichen Situation an Kevin Trapp.>> Jetzt die neue eSPORTS1-App hier herunterladen <<Zwanzig Minuten vor dem Ende sorgte Grifo dann für die Vorentscheidung, wieder traf Petersen für die Freiburger. Nach einem Doppelpass kam der Stürmer aus kurzer Distanz zum Abschluss und ließ Trapp keine Chance. Zehn Minuten vor dem Ende machte dann Jonathan Schmid mit seinem Treffer den Deckel auf die Partie."In den vergangenen drei Wochen habe ich öfter gespielt, von daher bin ich warm gewesen", erklärte Grifo nach der Partie bei SPORT1. Er habe sich gut gefühlt, sei in einer guten Tagesform gewesen. FIFA zockt Grifo schon länger. "Als ich 17, 18 war, habe ich öfter gespielt. Danach habe ich dann nachgelassen", erklärte der in Pforzheim geborene Italiener. In den vergangenen zwei, drei Monaten habe er dann wieder vermehrt gezockt. Helmes setzt AusrufezeichenAuch Patrick Helmes startete mit einem Ausrufezeichen in die "SPORT1 Super League".Der ehemalige Bundesliga-Profi gewann sein erstes Spiel in FIFA 20 mit Bayer Leverkusen gegen SPORT1-Redakteur Florian Merz deutlich mit 5:2. Merz hatte schon seine Auftaktpartie gegen Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf) verloren.Helmes setzte auf Bayer Leverkusen, Merz entschied sich für den FC Bayern München. Helmes erwischte einen Blitzstart, Lucas Alario sorgte mit seinem Treffer nach fünf Minuten für die Führung der Gastgeber. Merz hatte zu Beginn große Probleme, Helmes spielte stark auf.Nach einem Eckball kam Merz kurz vor der Pause zum Ausgleich, Jerôme Boateng war per Kopf zur Stelle. Doch Helmes ließ sich nicht beirren und stellte kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:1. Leon Bailey bediente den mitgelaufenen Karim Bellarabi, und der schon souverän ein.Doch wenige Minuten später schlug Merz erneut zurück, Robert Lewandowski glich aus kurzer Distanz aus. Doch dann drehte Helmes so richtig auf. Innerhalb von wenigen Minuten sorgte der 36-Jährige mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung, Bellarabi und erneut Alario stellten die Weichen auf Sieg.Den Schlusspunkt setzte dann Charles Aranguiz, der nach toller Kombination denn 5:2-Endstand markierte.In Zeiten der Corona-Pandemie schafft SPORT1 eine Verbindung zwischen der Welt des klassischen Sports und der des eSports: Bei der neuen "SPORT1 Super League" treten ab dem heutigen Dienstag aktuelle und ehemalige Fußball-Stars auf dem virtuellen Rasen gegeneinander an und zeigen ihre Skills im eSports-Titel FIFA 20 an der PlayStation.Die ersten Gruppenspiele sind heute ab 17 Uhr im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de sowie auf YouTube und Facebook zu sehen.Am kommenden Donnerstag bekommt die SPORT1 Super League dann die große Free-TV-Bühne: SPORT1 zeigt die Entscheidung in der Gruppenphase, die beiden Halbfinals und das Finale ab 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM.

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