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  • Alaba nimmt Bayerns Nachwuchs in die Pflicht
    von SPORT1 am März 20, 2019 um 1:09 pm

    Bayern-Profi David Alaba hat die Nachwuchsspieler des Rekordmeisters in die Pflicht genommen."Ich glaube schon, dass man in den letzten Jahren sehen konnte, dass viele junge Spieler sehr, sehr schnell zufrieden waren mit dem, was sie erreicht haben. Dass sie sehr schnell zufrieden waren, dass sie bei uns oben mittrainieren durften. Dass sie zu dem Zeitpunkt schon einen guten Vertrag hatten und vielleicht gutes Geld verdient haben", sagte der Österreicher in einem Podcast der Bild. Alaba meint, einen Grund dafür ausgemacht zu haben: "Es ist – glaube ich – auf den Punkt gebracht: Sie sehen gar nicht, was sie erreichen können. Was für eine Chance sie da haben. Das sind die Beobachtungen, die ich gemacht habe." Er war der letzte Spieler, der den Sprung aus der Jugendabteilung der Münchner zu den Profis gepackt hat.Leihe nach Hoffenheim "ein Schock"Der Linksverteidiger wurde im Januar 2011 von den Münchnern für ein halbes Jahr nach Hoffenheim verliehen. Für den damals 18-Jährigen war es ein schwieriger Schritt, wie er rückblickend erzählte. "Das war schon ein Schock für mich, weil ich ein oder zwei Tage später nach München gefahren und wir ins Trainingslager geflogen wären. Darauf war ich einfach schon eingestellt." Alaba hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch in seiner Heimatstadt Wien auf.Der 26-Jährige weiter: "Es ist dann wirklich relativ schnell gegangen. Ich hatte ein paar Stunden Zeit gehabt, um mich zu entscheiden, habe damals gleich auch Fieber bekommen, weil ich so geschockt war. Und ich habe mich dann für den Schritt entschieden und bin einen Tag später nach Hoffenheim gefahren."Alaba mit ZweifelnDort wurde er zum Stammspieler und bestritt 18 Pflichtspiele mit fünf Scorerpunkten. Etwaige Zweifel an seinem Zwischenschritt konnte Alaba schnell beiseite schieben. Doch die Gedanken waren bei ihm durchaus vorhanden: "Da geht dir durch den Kopf: Wenn ich es dort jetzt nicht schaffe und meine Spiele nicht mache, dann brauche ich gar nicht mehr zurückkommen zum FC Bayern."Doch nach seiner Rückkehr eroberte er auch in München einen Stammplatz und ist seither nicht mehr aus der Mannschaft des Rekordmeisters wegzudenken. […]

  • Erstligist Udine feuert Trainer Nicola
    von Sportinformationsdienst am März 20, 2019 um 1:04 pm

    Der italienische Erstligist Udinese Calcio hat seinen Coach Davide Nicola, der erst im November die Trainerbank des norditalienischen Klubs übernommen hatte, entlassen. Dies teilte der Klub mit, der den 15. Tabellenplatz belegt.Am Wochenende hatte der Klub eine 2:4-Niederlage gegen den SSC Neapel von Trainer Carlo Ancelotti einstecken müssen. Als Nachfolger Nicolas gilt laut Medienangaben der Kroate Igor Tudor, der Udine bereits von April 2018 bis zum Saisonende trainiert hatte. […]

  • Schalke eröffnet China-Büro in Shanghai
    von Sportinformationsdienst am März 20, 2019 um 12:56 pm

    Trotz der prekären sportlichen Situation hat Schalke 04 seine Auslands-Aktivitäten verstärkt. Am Mittwoch eröffneten die Königsblauen in Shanghai offiziell ihr China-Büro. S04-Vorstand Marketing und Kommunikation, Alexander Jobst, und der Geschäftsführer der chinesischen Dependance, Philipp Rütgers, schnitten im Rahmen der Eröffnung symbolisch das königsblaue Band durch.Jetzt das aktuelle Trikot des FC Schalke bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE"Wir sind geehrt, unser chinesisches Büro eröffnen zu können", sagte Rütgers, "es ist eine wunderbare Erfahrung, und wir freuen uns, nun auch räumlich Teil des chinesischen Markts zu sein. Wir sind uns sicher: Die Eröffnung des Büros hier ist erst der Anfang für uns." […]

  • Eiskunstläufer überraschen bei WM
    von Sportinformationsdienst am März 20, 2019 um 12:38 pm

    Persönliche Bestleistungen und gute Ausgangspositionen: Die deutschen Eiskunstläufer haben zum Auftakt der Weltmeisterschaften im japanischen Saitama positiv überrascht.Rang zwölf für Nicole Schott nach dem Kurzprogramm der Damen kam ebenso unerwartet wie der zehnte Platz der Berliner Paarläufer Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert, die im Zwischenklassement Zehnte sind. Nicht ganz Schritt halten konnten da als 16. Annika Hocke und Ruben Blommaert denen während ihrer Kurzkür zu viele Patzer unterliefen.Schott zeigt starkes Kurzprogramm Ganz im Gegensatz zu Schott: Die 22 Jahre alte Sportsoldatin zeigte nach einer bislang schwachen nach-olympischen Saison eine nahezu makellose Vorstellung. Nach dem Ende des Programms zur Musik aus dem Musical "Ghost" fuhr die Olympia-18. freudestrahlend vom Eis und fiel ihrem Trainer Michael Huth um den Hals."Ich hatte zuletzt gut trainiert, das hat mir Selbstvertrauen gegeben", sagte Schott, die sich vor ihrem Auftritt zur Lockerheit zwang: "Ich wollte mich einfach nur freuen und Spaß am Eislaufen haben." Es gelang.Russisches Paar führtAn die Paarlauf-Spitze setzten sich die letztjährigen Europameister Jewgenija Tarasowa und Wladimir Morosow. Dem Duo aus Russland am nächsten kamen die beiden chinesischen Paare Sui Wenjing und Han Cong sowie Peng Cheng und Jin Yang. Keine Titelchance mehr haben die aktuellen europäischen Titelträger Vanessa James und Morgan Cipres aus Frankreich auf Rang sieben.Eine noch bessere Platzierung der EM-Sechsten Hase/Seegert verhinderte eine unsaubere Landung der 19-Jährigen beim dreifachen Toe-Loop. "In diesem Moment hat mich wohl der Jetlag getroffen, schon am Morgen beim Abschlusstraining habe ich das gespürt", sagte Hase.Hocke mit unglücklichem Sturz Weniger glücklich war Teamkollegin Hocke, die beim gleichen Sprung stürzte und die Landung des dreifachen Wurf-Rittbergers mit dem zweiten Fuß absichern musste. "Aber wir wollen mit einer besseren Kür auf jeden Fall den zweiten deutschen Startplatz verteidigen", sagte Hockes Partner Blommaert. Beide Paare müssen dafür mindestens die gemeinsame Platzziffer 28 erreichen.Vor einem grandiosen Comeback steht Alina Sagitowa. Ein Jahr nach ihrem desaströsen Auftritt bei der WM in Mailand geht die Olympiasiegerin aus Russland mit klarem Vorsprung in das Kürfinale am Freitag (9.30 Uhr/Eurosport1 und ONE) Die 16-Jährige erhielt 82,08 Punkte und distanzierte damit die Japanerin Kaori Sakamato (76,86) sowie Elisabet Tursinbajewa aus Kasachstan (75,96).Neben den Paarläufern greifen am Donnerstag die Herren erstmals ins WM-Geschehen ein. Ab 8.00 Uhr steht das Kurzprogramm mit dem deutschen Meister Paul Fentz auf dem Programm. Der Berliner muss dabei gleich als erster von insgesamt 35 Athleten auf das Eis. […]

  • Revolution im Spitzensport: Das Training der Zukunft
    von Patrick Hauser am März 20, 2019 um 12:37 pm

    Am Ende des Interviews spricht Marcel Ndjeng nochmal Klartext. "Es muss das Hauptziel sein, jeden Sportler besser zu machen und gesund zu halten. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass Athleten Schmerzblocker für den Umgang mit Verletzungen benutzen", stellt der Ex-Profi im Interview mit iM Football dar.Täglich ziehen sich Profis muskuläre Verletzungen zu. Arjen Robben, Marco Reus und Co. verpassen unzählige Spiele aufgrund von Problemen mit der Muskulatur. Die Alternative hat Ndjeng gleich parat: Neuro-Athletic-Training (NAT). Die Neuro-Drills erobern den Markt in beeindruckender Geschwindigkeit, die Zukunftsperspektiven sind glänzend.SPORT1 und iM Football erklären, was hinter dem geheimnisvollen Training steckt.Die IdeeBeim NAT wird der Blickwinkel auf die Ursache einer Verletzung bzw. eines Defizits gelegt, nicht wie bisher auf das Symptom."Das Ziel ist es, den Bewegungsablauf besser und effizienter zu machen", erklärt Jan-Ingwer Callsen-Bracker, der bei Bundesligist FC Augsburg unter Vertrag steht.Die Übungen sind "eine Kombination aus Erkenntnissen der Sportwissenschaften und den Neurowissenschaften", die letztendlich eine Verbesserung der eigenen Performance zur Folge haben. Vordenker Lars Lienhard sieht in dem Ansatz gar die Chance, den kompletten deutschen Sport zu verändern. Er hat 2010 die Methode gemeinsam mit Martin Weddemann nach Deutschland gebracht und bekannt gemacht.Die UrsprüngeSeine Anfänge hatte das Training im Jahr 2010, das Team Focus on Performance um Lienhard und Weddemann wollte die Herangehensweise an Bewegung und Training revolutionieren. Dafür implementierte Lienhard die Methode, die Chiropraktiker und Evolutionsbiologe Dr. Eric Cobb in den USA auf den Weg gebracht hatte, auch in Deutschland.Als erster Profifußballer kam Callsen-Bracker mit der neuartigen Idee in Verbindung.Der Verteidiger litt seit längerer Zeit an muskulären Problemen und kam mit Lienhard in Kontakt. "Ich bin dann drangeblieben und habe täglich trainiert, weil mich das Training besser gemacht hat", erinnert sich Callsen-Bracker im Gespräch mit iM Football."Was passiert hier eigentlich gerade?"Als sich schnell erste Erfolge einstellten, empfahl der heute 34-Jährige das Training an seine Mannschaftskollegen in Augsburg weiter und begann parallel die NAT-Ausbildung bei Dr. Cobb."Wir haben dann eine kleine NAT-Trainingsgruppe gegründet. Im ersten Training dachte ich: 'Was passiert hier eigentlich gerade?' Es ist Wahnsinn, welchen Effekt einfache Übungen über neuronale Stimulanz haben", meint Ndjeng, der sich von Callsen-Brackers Erfolgen inspirieren ließ und in die Trainingsgruppe einstieg.Das TrainingBei den sogenannten NAT-Drills wird zunächst Input über das visuelle sowie des Gleichgewichts-System und die Körperwahrnehmung gegeben. Dieser wird durch das Gehirn interpretiert und entsprechende Bewegungen als Output weitergegeben."Es wird nach der schwächsten Stelle im System gesucht und von dort beginnt dann der Trainingsprozess", erklärt Callsen-Bracker. Durch die gezielte Einbindung des Gehirns bekomme man "mehr Trainingsmöglichkeiten und Ansatzpunkte, um muskuläre Probleme und Verletzungen zu erklären und vorzubeugen."Dies geschieht bereits durch kleine Änderungen des gewohnten Trainingsablaufes - die nicht einmal besonders athletisch aussehen. "Außenstehende können sich nicht vorstellen, dass Kleinigkeiten einen so großen Einfluss auf den Bewegungsoutput haben können", berichtet Callsen-Bracker.Die ZielgruppeEgal ob Hobbysportler oder Nationalspieler - NAT eignet sich für Sportler jeglichen Niveaus. "Für jeden, der das Ziel hat, besser zu werden, ist das eine sehr gute Möglichkeit. Das Training berücksichtigt immer das individuelle Leistungsvermögen", sagt der FCA-Profi.Auch Athleten aus anderen Sportarten haben die Neuro-Drills in ihren Trainingsplan integriert, beispielsweise nutzen es Kombinations-Weltmeister Fabian Rießle oder Spitzen-Leichtathletin Gina Lückenkemper regelmäßig.Die ErfolgeNAT war als Bestandteil des Teams hinter dem Team am Gewinn der Fußball-WM 2014 beteiligt.Nachdem DFB-Manager Oliver Bierhoff auf Empfehlung von Per Mertesacker Lienhard und sein Team ins Vorbereitungs-Trainingslager nach Südtirol eingeladen hatte, kamen die deutschen Nationalspieler mit dem modernen Ansatz in Kontakt und nutzten die Neuro-Drills regelmäßig auf dem Weg zum Triumph in Brasilien.Ex-Nationalspieler Mertesacker referierte im Herbst 2018 sogar auf einer Konferenz über NAT, auch Bayern-Star Serge Gnabry schwört auf die Übungen.Ndjeng und Callsen-Bracker haben ebenfalls faszinierende Erfolge mit dem Übungsansatz gefeiert.Traumtor statt KarriereendeSo gelang dem Mittelfeldspieler 2015 in einem Testspiel mit dem SC Paderborn ein Volley-Tor aus 40 Metern, das von der FIFA für das Tor des Jahres nominiert wurde."Bei diesem Tor habe ich genau die Situationen im Vorfeld trainiert, allerdings nicht aus großer Distanz. Ich habe die Kontrolle und Stabilität meines Körpers für diese Volleyschüsse trainiert (…) Am Ende musste ich einfach nur den Ablauf aus dem Training wiederholen", erklärt der 36-Jährige.Dabei hätte der heutige Juniorentrainer des KFC Uerdingen beinahe mit 29 Jahren seine Karriere beenden müssen. "Ich hatte große Gelenkbeschwerden und eine Operation, die mich weit zurückgeworfen hat. Dank NAT konnte ich jedoch wieder meine gewohnte Leistung bringen."Deutlich heftiger hatte es Callsen-Bracker erwischt: Der frühere Junioren-Nationalspieler wurde beim Europa-League-Spiel bei Partizan Belgrad 2015 so schwer verletzt, dass er 16 Monate pausieren musste.Die niederschmetternde Diagnose: Wadenbeinbruch, großflächige Knorpelabscherungen, Abriss aller Innenbänder und Knochenmarködem im Sprunggelenk.Schmerzfrei trotz HorrorverletzungEin Horrorfoul, das bei vielen Fußballern das Karriereende bedeutet hätte. Callsen-Bracker kam jedoch zurück, war bei seiner Leihe in Kaiserslautern 2018 Leistungsträger und kam auch in dieser Saison bereits in der Bundesliga zum Einsatz.Durch das disziplinierte Ausführen der Übungen erlebte der Routinier nach seiner Horror-Verletzung 2015 keine gesundheitlichen Rückschläge mehr und ist seit Jahren verletzungsfrei."Durch die damalige Verbesserung meiner Bewegungsabläufe und Beseitigung der muskulären Probleme hat meine Profi-Laufbahn insgesamt betrachtet eine erfreuliche Entwicklung genommen. Ich fühle mich auch jetzt mit 34 Jahren noch jung und frisch und habe keine Schmerzen", berichtet er im iM-Football-Interview.Für Callsen-Bracker, der seine Ausbildung und Weiterbildungen im Bereich NAT in Skandinavien und den USA absolvierte, wird auch nach der Karriere Neuro-Athletic-Training neben seinem Master im Sportmanagement im Fokus stehen.Die Zukunftsperspektiven"Durch das Training wird das Leistungsvermögen der Athleten gesteigert. Darum wird es sich sicherlich bald in der Fußball-Bundesliga sowie anderen Sportarten etablieren", hält Callsen-Bracker fest.Die Bekanntheit und der Einsatz des Trainings wächst rasant, schon jetzt trainieren regelmäßig einige Toptalente und Juniorennationalspieler des FC Bayern und von Borussia Dortmund mit dem Neuro-Ansatz.Beim FC Arsenal hat sich die Trainingsart in der Jugendakademie dank Leiter Mertesacker längst etabliert, auch andere europäische Topklubs sind auf das Team Focus On Performance aufmerksam geworden."Ich würde mir wünschen, dass die Bundesliga-Vereine das Training regelmäßig nutzen. Langfristig ist es unabdingbar, dass Neuro-Athletic-Training für gezieltes individuellles Training genutzt wird", meint Ndjeng.Das Training der Zukunft - jetzt auch bei YoutubeBei iM Football können auf dem Youtube-Kanal bereits zahlreiche NAT-Basis- und Grundlagenübungen angeschaut werden, wöchentlich erscheinen zwei neue Videos: Professionelle Neuroathletictrainer erklären die einfachen Basis-Übungen, Profifußballer führen sie aus - nachzumachen für Sportler auf jedem Niveau.Ziel ist es, dass der interessierte Hobby- und Leistungsfußballer sein Trainingsspektrum erweitern kann, einen Einblick in neurozentriertes Training bekommt und erste Erfahrungen sammelt.iM Football - DIE Fußball-App für News, Ergebnisse, Live-Scores und Videos! Jetzt gratis downloaden! […]

  • Klopp: Salah muss es wie Mane machen
    von Sportinformationsdienst am März 20, 2019 um 12:36 pm

    Jürgen Klopp vom FC Liverpool rät seinem in einer Torkrise steckenden Angreifer Mohamed Salah, sich ein Beispiel am Teamkollegen Sadio Mane zu nehmen."Sadio ist einer ausgezeichneten Verfassung", betonte der Ex-Dortmund- und Mainz-Trainer, "das Einzige, was er getan hat, als es nicht so gut lief, war arbeiten und arbeiten und arbeiten. Genau dasselbe muss Mo tun."Klopp: Salah fehlt GlückSalah fehle einfach zurzeit das Glück, das Mane im entscheidenden Moment zur Seite stehe, so der FCL-Coach. Der ägyptische Starstürmer Salah wartet mittlerweile seit sieben Spielen auf einen Treffer. Nur in der Saison 2015/16 hatte Salah bei der AS Rom eine noch längere Durststrecke, als er sogar zehn Partien nicht getroffen hatte.In der vergangenen Saison war Salah in allen Wettbewerben 44-mal erfolgreich gewesen, in dieser Saison stehen für den Nordafrikaner 20 Tore zu Buche. […]

  • Casillas hängt noch ein Jahr dran
    von Sportinformationsdienst am März 20, 2019 um 12:15 pm

    Der ehemalige spanische Nationaltorwart Iker Casillas hat seinen Vertrag beim beim portugiesischen Meister FC Porto um eine weitere Saison bis 2020 verlängert. Das gab Porto am Mittwoch bekannt.Der Klub ist im Viertelfinale der Champions League Gegner des FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp.Casillas spielte jahrelang äußerst erfolgreich für Real Madrid und feierte auf Vereinsebene mit dem spanischen Rekordmeister und der "Furia Roja" zahlreiche Titel.Mittlerweile ist Casillas 37 Jahre alt. […]

  • Ist Emre Can denn nicht gut genug für die Nationalmannschaft?
    von Nadine Münch am März 20, 2019 um 11:44 am

    Kaum ist der Rummel um die ausgebooteten DFB-Leistungsträger Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels halbwegs verflogen, gesellt sich seit der Kadernominierung für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele ein weiterer gefrusteter internationaler Star zu diesem Trio: Die Rede ist von Emre Can.Mit reichlich Unverständnis reagierte der 25 Jahre alte Leistungsträger von Juventus Turin auf seine Nicht-Berücksichtigung für die kommenden Länderspiele (Deutschland - Serbien, Mittwoch ab 20.45 Uhr im LIVETICKER und Niederlande – Deutschland, Sonntag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).Schon bei der WM 2018 in Russland hatte Löw auf den 21-maligen Nationalspieler trotz dessen starker Saison beim FC Liverpool (u.a. Erreichen des Champions-League-Finales) verzichtet.Can enttäuscht vom TrainerstabDamals fiel die Entscheidung aufgrund einer Verletzung gegen Can, der nach Rückenproblemen erst Ende Mai wieder fit wurde – es wurde zu knapp für eine WM-Teilnahme. "Wenn man im Vorfeld aber ein paar Monate ausgefallen war, muss man die Entscheidung akzeptieren", sagte Can zwar im Interview mit der SportBild.Allerdings sei er "schon enttäuscht, dass niemand aus dem Trainerstab in dieser Zeit bei mir angerufen hat oder mal die Frage kam: 'Wie geht es Dir?'"."Im Ausland werden meine Leistungen nicht berücksichtigt"Inzwischen ist Can jedoch wieder topfit und kann bei den Gründen für die erneute Nicht-Nominierung in den DFB-Kader nur spekulieren: "Im Ausland werden meine Leistungen sicherlich anders beurteilt als in Deutschland", so Cans Theorie. Allerdings spielen beispielsweise auch seine Nationalmannschaftskollegen Toni Kroos und Ilkay Gündogan, beide wie Can defensive Mittelfeldspieler, in Spanien beziehungsweise England - und werden stets berücksichtigt.Can nicht gut genug für die Nationalmannschaft?Sind also Cans Leistungen auf Klubebene nicht gut genug für das DFB-Team?Zu Beginn dieser Saison wechselte der Rechtsfuß ablösefrei von den Reds zu Juventus Turin und zählt dort zu den Leistungsträgern. In 30 Partien gewährte ihm Trainer Massimiliano Allegri nur zwei Mal keine Spielzeit. An Spielpraxis mangelt es Can also nicht.Auch ein Blick auf seine Statistik stimmt positiv: In der Serie A hat er in 21 Einsätzen vier Tore und eine Vorlage vorzuweisen. Als defensiver Mittelfeldspieler kann sich eine Torbeteiligung in jedem vierten Spiel durchaus sehen lassen. Zum Vergleich: Kroos kommt in der aktuellen Saison bei Real Madrid bei der gleichen Anzahl an Spielen auf lediglich drei Vorlagen.Auch Italiens Presse war zuletzt voll des Lobes für den gebürtigen Frankfurter Can. Er sei in der Innenverteidigung neben Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci "fantastisch" gewesen im Champions League-Rückspiel gegen Atletico Madrid, kommentierte etwa der Corriere dello Sport.Löw belohnt fleißigen Can nichtTrotzdem belohnte Löw den Fleiß des Tüchtigen wieder einmal nicht. Statt auf Confed-Cup-Sieger Can zu setzen, gibt er Maximilian Eggestein von Werder Bremen erstmals eine Chance, sich im Nationaltrikot unter Beweis zu stellen. Zwar glänzt der 22-Jährige an der Weser mit Traum-Statistiken, mit Cans internationaler Erfahrung kann er allerdings nicht mithalten.Doch auch ohne Eggestein ist die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld bei der deutschen Nationalmannschaft auf Cans Position groß. Neben dem gesetzten Kroos konkurrieren bereits Gündogan und Bayern-Star Leon Goretzka um einen Stammplatz. Noch schwieriger gestaltet sich das Rennen auf der Sechs, seitdem Löw Joshua Kimmich neben Kroos auflaufen lässt.Can bleibt noch genug ZeitSein bisher letztes Länderspiel absolvierte Can am 13. Oktober im vergangenen Jahr beim 0:3 in der Nations League in den Niederlanden, abgeschrieben hat er das DFB-Team jedoch trotz der erneuten Nicht-Berücksichtigung noch nicht. "Mein Anspruch bleibt weiterhin, Stammspieler in der Nationalmannschaft und Leistungsträger zu sein", betonte Can.Und noch bleibt auch genügend Zeit. Can ist erst 25. Es dürfte die Zeit kommen, in der auch Kroos (29) und Gündogan (28) der Verjüngungskur des Joachim Löw zum Opfer fallen und ein Platz im Mittelfeld frei wird.Bis dahin wird er sich wohl oder übel gedulden müssen. […]

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