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  • WWE RAW: Neuer Titelgürtel, Comebacks und ein Abschied
    von Martin Hoffmann am Juli 7, 2020 um 5:17 am

    Ein traditionsreicher Titel bekommt einen neuen Look, mehrere Stars sind zurück und der Champion verabschiedete einen alten Weggefährten emotional.Im Schatten des Berichten zufolge noch schlimmer gewordenen Corona-Ausbruchs bei WWE - es soll mittlerweile um die 40 Fälle unter den Angestellten der Liga geben - stellte die Promotion eine turbulente Ausgabe der wöchentlichen Montagsshow Monday Night RAW auf die Beine.SPORT1 fasst die Highlights zusammen.- Eine Begegnung zwischen WWE-Champion Drew McIntyre und Herausforderer Dolph Ziggler nahm eine unerwartete Wendung: McIntyres Ex-Partner Ziggler präsentierte einen weiteren Weggefährten von McIntyre, der sich von ihm im Stich gelassen fühlt: den im April gefeuerten Heath Slater, einst Kollege McIntyres in der Gruppierung 3MB. Slater erklärte, dass er gerade eine harte Zeit durchlebe, eine Familie zu ernähren habe - und McIntyre ihm nicht helfe, obwohl er sich seinerzeit jeden Tag bei ihm gemeldet hätte, als McIntyre zwischenzeitlich von WWE entlassen worden war. Slater ohrfeigte seinen Weggefährten und forderte ihn zu einem Match ...... in dem McIntyre innerhalb von Sekunden mit dem Claymore Kick kurzen Prozess machte. Der verärgerte Ziggler, der sich das anders vorgestellt hatte, ging dann auf Slater los, McIntyre aber half Slater und verabschiedete ihn mit einer Umarmung.DAZN gratis testen und WWE RAW und SmackDown live & auf Abruf erleben | ANZEIGE- Eine weitere Rückkehr nach längerer Abwesenheit: Kairi Sane, Partnerin von Damenchampion Asuka, bestritt ihr erstes Match seit der üblen Ringtreppen-Kollision Ende Mai gegen Nia Jax (die seit dem Corona-Ausbruch nicht mehr eingesetzt wurde). In einem Match mit Asukas Herausforderin Sasha Banks schien sie mit einem Aufgabegriff an der Schwelle zum Sieg zu stehen, Banks' Partnerin Bayley aber griff ein und sorgte für die Disqualifikation.- Seth Rollins war zu Gast in der "KO Show" des nach dessen selbst erbetener Pause wegen des Corona-Ausbruchs ebenfalls wieder anwesenden Kevin Owens.Rollins forderte seinen Rivalen Rey Mysterio zu einem Match bei Extreme Rules heraus, es folgte zudem ein spontanes Tag Team Match zwischen Owens und Mysterio sowie Rollins und dessen Jünger Murphy (Austin Theory fehlt seit dem Corona-Ausbruch) - Owens nahm den Platz von Aleister Black ein, den Rollins vor seinem Auftritt attackiert hatte. Weil Owens und Mysterio gewannen, durfte Mysterio die Matchklausel festlegen: Er entschied sich - mit Blick auf die böse Augen-Attacke Rollins' gegen ihn - für ein "Eye for an Eye Match". Er wolle Rollins in dem Kampf "das Auge aus der Augenhöhle reißen". Kurz vor RAW kam heraus, dass Mysterio zuletzt ohne Vertrag bei WWE antrat, ob er inzwischen verlängert hat, ist noch unklar.- Nach seinem zweifelhaften Sieg über US Champion Apollo Crews vergangene Woche wähnte sich MVP - obwohl es nicht um den Gürtel ging - als legitimer neuer Titelträger. Er enthüllte im Ring auch ein neues Design der traditionsreichen Trophäe. In einem anschließenden Match besiegen MVP und Schützling Bobby Lashley Ricochet und Cedric Alexander. MVP wird bei Extreme Rules den in dieser Woche abwesenden Champion Crews herausfordern.- Randy Orton tat sich mit Zelina Vegas Schützlingen Andrade und Angel Garza zusammen und forderte seinen Rivalen Big Show und die Viking Raiders. Orton pinnte Erik nach dem RKO.- Ruby Riott, bei der sich zuletzt eine Wiedervereinigung mit Liv Morgan andeutete (seit dem Corona-Ausbruch nicht mehr eingesetzt), steckte ihre zweite Niederlage in Folge gegen ein Mitglied der IIconics sein, diesmal gegen Billie Kaye.- Im großen Hauptkampf trafen Asuka und Bayley aufeinander, die Damenchampions von RAW und SmackDown. Ein ungebetener Gast aus dem SmackDown-Kader spielte am Ende Zünglein an der Waage: Bayleys Rivalin Nikki Cross stürmte durch die Zuschauerreihen und klopfte wild an die Plexiglasscheine, die den Ringbereich von ihnen trennt. Die abgelenkte Bayley wurde von Asuka zum Sieg eingerollt.Die Ergebnisse von WWE Monday Night RAW am 6. Juli 2020:Non Title Match: Drew McIntyre besiegt Heath SlaterKairi Sane besiegt Sasha Banks durch DisqualifikationKevin Owens & Rey Mysterio besiegen Seth Rollins & Austin TheoryBobby Lashley & MVP besiegen Cedric Alexander & RicochetRandy Orton, Andrade & Angel Garza besiegen The Big Show & The Viking RaidersBillie Kaye besiegt Ruby RiottNon Title Match: Asuka besiegt Bayley

  • Tritte gegen Polizisten: Fan-Randale nach Werders Klassenerhalt
    von SPORT1 am Juli 7, 2020 um 4:45 am

    Hässliche Szenen nach dem geschafften Klassenerhalt:Nach dem 2:2-Unentschieden im Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim haben Fans von Werder Bremen in der Nacht zum Dienstag in Bremen für Randale gesorgt.Nach Angaben der Polizei bewarfen Fans die Einsatzkräfte mit Flaschen und Böllern - ein Mann wurde dabei von einer Flasche getroffen und musste wegen einer Kopfverletzung ins Krankenhaus.Polizisten sollen außerdem von Fans getreten worden sein, als diese versuchten, eine Polizeikette zu durchbrechen. Erst der Einsatz von Reizgas sorgte wieder für Ruhe, hieß es.Weiteren Angaben zufolge sei die Stimmung nach Mitternacht gekippt. Die Polizei erteilte Platzverweise, mehrere Personen wurde vorläufig festgenommen.Zunächst hatten die Fans den Klassenerhalt ihrer Mannschaft mit Hupkonzerten, lauten Gesängen und Feuerwerksböllern friedlich gefeiert, die Hygienevorgaben in Sache Corona allerdings ignoriert. Wie die Deichstube berichtete, fanden sich kurz nach Abpfiff vor allem in einem Viertel nahe des Weserstadions die Fans zu Tausenden wieder, es herrschte Ausnahmezustand. Der Klassiker "Nie mehr zweite Liga" wurde geschmettert - an die Abstandsregeln hielt sich kaum einer mehr. Diese haben auch in Bremen nach wie vor Bestand, auch wenn vor kurzem Events mit bis zu 400 Menschen wieder erlaubt werden - vorausgesetzt sie finden unter freiem Himmel und eben mit genügend Abstand statt. Der abgewendete Abstieg sorgte nicht nur in der Stadt für ausgelassene Feierstimmung.Auch in der Kabine wurde ausgelassen gefeiert.Katerstimmung war dagegen in Heidenheim angesagt nach dem verpassten Aufstieg. Zuvor war das Schloss aufwändigen geschmückt worden.

  • Das planen Kaepernick und Disney im Kampf gegen Rassismus
    am Juli 7, 2020 um 4:01 am

    Der zur Symbolfigur aufgestiegene Football-Star Colin Kaepernick geht in seinem Kampf gegen Rassismus eine Partnerschaft mit dem Disney-Konzern ein. Wie Disney am Montag mitteilte, ist eine Serie von Programmen "aus der Perspektive der black and brown communities" geplant, die auch eine Dokuserie über Kaepernicks Leben beinhaltet.DAZN gratis testen und die NFL live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Die Zusammenarbeit mit dem seit 2016 in der NFL vertragslosen Quarterback, der mit seinem "Kniefall-Protest" gegen Polizeigewalt und rassistische Ungerechtigkeit für Aufsehen gesorgt hatte, soll sich über verschiedenen Disney-Plattformen wie ESPN, Hulu und Pixar erstrecken.Zuletzt hatte auch Streaming-Anbieter Netflix angekündigt, Kaepernick eine eigene Serie zu widmen.Dabei sollen vor allem seine Highschool-Jahre, die den 32-Jährigen stark geprägt haben, in sechs Episoden beleuchtet werden.Den Starttermin für "Colin in Black & White" gab Netflix noch nicht bekannt.

  • Corona-Welle: FC Dallas von MLS-Turnier ausgeschlossen
    von SID am Juli 7, 2020 um 3:50 am

    Die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) hat den FC Dallas wegen elf positiver COVID-19-Fälle im Team vom Restart-Turnier ausgeschlossen.Wie die MLS zwei Spieltage vor dem Wiederbeginn mitteilte, wurden zehn Spieler und ein Mitglied des Betreuerteams positiv auf das Coronavirus getestet.Sechs Spieler des FC Dallas waren bereits nach ihrer Anreise aus dem US-Bundesstaat Texas nach Florida positiv auf COVID-19 getestet worden. Vor dem Abflug am vergangenen Sonntag waren noch sämtliche Spieler negativ getestet worden. Die SPORT1 News sind zurück! Alles aus der Welt des Sports immer Montag bis Freitag um 19.30 Uhr im TV auf SPORT1, auf SPORT1.de und in der SPORT1-AppDas gesamte Team hatte sich samt Trainern und Betreuern in Quarantäne in Orlando begeben. In der dortigen Disney World soll die MLS am 8. Juli nach vier Monaten Zwangspause im Turnierformat wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Doch inzwischen summieren sich die positiven Corona-Tests in den Mannschaften.Von den 557 Spielern, die sich derzeit in Orlando aufhalten, wurden insgesamt 13 Spieler positiv für COVID-19 getestet, davon 10 Spieler des FC Dallas. Die restlichen drei Spieler sind von zwei anderen Klubs, teilte die MLS mit.Bis zum 11. August werden die 25 verbleibenden Teams in einer Vorrunde und einer mit dem Achtelfinale beginnenden K.o.-Phase den Meister ermitteln. Alle Partien werden ohne Zuschauer ausgetragen.

  • Werder verhindert den GAU - mehr nicht
    von Martin van de Flierdt am Juli 6, 2020 um 9:55 pm

    Werder Bremen hat es also doch noch geschafft und bleibt Bundesligist, allen Nackenschlägen zum Trotz. "Scheiß Saison, gutes Ende", fasste Trainer Florian Kohfeldt die Spielzeit nach dem wilden 2:2-Remis seiner Mannschaft im Relegations-Rückspiel beim 1.FC Heidenheim treffend zusammen.Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Werder "oft für tot erklärt worden" sei, offenkundig fälschlicherweise.Auch ich habe den Bremern in meinem Kommentar am 19. Mai, dem Tag nach dem ernüchternden 1:4 gegen Leverkusen im ersten Spiel nach der Corona-Pause, den Klassenerhalt nicht mehr zugetraut.Dass sie bis zum Ende an eine Wende zum Guten geglaubt und dem dauerhaft hohen Druck am Ende getrotzt haben, verdient höchsten Respekt. Daher leiste ich gerne Abbitte und bekenne, dass ich daneben gelegen habe.Hätte sich allerdings Union Berlin am 34. Spieltag gegen Düsseldorf nicht dermaßen ins Zeug gelegt, wäre Werder schon seit einer Woche Zweitligist, und das verdientermaßen.Unter dem Strich bleibt die Punktebilanz eines Absteigers31 Punkte sind die Ausbeute eines Absteigers und wahrlich kein Ruhmesblatt. Die ungeheure Verletztenseuche war lange eine zu Recht angeführte Erklärung für den Misserfolg. Unter dem Strich blieb aber, dass vieles, was die Bremer in dieser Saison auf den Platz brachten, nicht bundesligatauglich war.Die Abwehr offenbarte ein Tempodefizit und blieb bei jeder gegnerischen Standardsituation anfällig, das Spiel nach vorne mit den Ausnahmen Paderborn (5:1) und Köln (6:1) ausrechenbar und wenig durchschlagskräftig.Die SPORT1 News sind zurück! Alles aus der Welt des Sports immer Montag bis Freitag um 19.30 Uhr im TV auf SPORT1, auf SPORT1.de und in der SPORT1-AppZweitligist Heidenheim reichten in der Relegation letztlich eine robuste Physis und Beharrlichkeit, um Werder dem Abgrund nahe zu bringen.Und da hatten die Bremer personell mit Ausnahme der gesperrten Kevin Vogt (Hinspiel) und Niklas Moisander (Rückspiel) alle Mann an Bord.Den Abstieg als GAU hat Werder also mit Ach und Krach vermieden. Souverän ist aber anders. Auf eine Neuauflage dieser – um im Duktus von Kohfeldt zu bleiben – Nahtoderfahrung wird der Bremer Anhang gerne verzichten. Die angekündigte Aufarbeitung dieser schlimmen Saison muss daher in die Tiefe gehen.

  • Drama hoch zwei! Würzburg feiert, Chemnitz weint
    von SPORT1 am Juli 6, 2020 um 9:25 pm

    Die Würzburger Kickers entreißen mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit dem FC Ingolstadt noch den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga.Während der FCI sich nun in der Relegation gegen den 1.FC Nürnberg versuchen darf, musst der Chemnitzer FC runter in die Regionalliga.SPORT1-Podcast: "Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast" - jeden Mittwoch auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt!SPORT1 zeigt die Höhepunkte des 37. Spieltags im Video:Kostet diese Szene Chemnitz die Liga?Elfer ins Glück! Würzburges Last-Minute-AufstiegTrotz Pleite: Bayern feiert historischen TitelSieben-Tore-Spektakel: Braunschweig verpasst MeisterschaftTrotz Traumtor: FCI nur in Relegation

  • "Scheiß Saison, gutes Ende": Werder zittert sich zur Rettung
    von SPORT1 am Juli 6, 2020 um 9:23 pm

    Werder Bremen hat den historischen Absturz gerade noch einmal abgewendet, der kleine 1. FC Heidenheim die große Sensation verpasst. Der klar favorisierte Bundesligist kam im Relegations-Rückspiel beim Zweitliga-Dritten zu einem 2:2 (1:0) und zitterte sich nach der mageren Nullnummer im Hinspiel zuhause und einer Saison zum Vergessen zum Klassenerhalt."Wir sind einfach nur froh und glücklich, dass wir es geschafft haben", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt nach Abpfiff bei DAZN: "Wir hatten in der zweiten Halbzeit ganz viele Chancen. Aber scheißegal. Wir sind in der Liga. Scheiß Saison, gutes Ende."Später sendete er noch Grüße nach Bremen. "Ich weiß, was das für die Stadt bedeutet, ich weiß, was das für die Menschen bedeutet", sagte Kohfeldt bei Amazon: "Sorry für die scheiß Saison, aber am Ende sind wir erstklassig!"DAZN gratis testen und die Bundesliga LIVE und auf Abruf erleben | ANZEIGE Der viermalige Meister, der lediglich 1980/81 zweitklassig gewesen war, ging in einem hektischen und umkämpften Geisterspiel bereits in der 3. Minute durch ein Eigentor von Norman Theuerkauf in Führung, Ludwig Augustinsson (90.+4) legte erst in der Nachspielzeit nach.Heidenheim, immer wieder angetrieben von Trainer-Urgestein Frank Schmidt, mühte sich redlich, doch die zwei Treffer von Tim Kleindienst (85./90.+7, Foulelfmeter) reichten nicht zum erhofften Wunder. Seit der Wiedereinführung der Relegation 2009 setzte sich damit in neun von zwölf Fällen der Bundesligist durch. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)  Ex-Bremer bringt Werder in die SpurEs werde eine "Frage der Nerven sein", hatte Kohfeldt vor dem wichtigsten Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte betont. Entsprechend groß war die Erleichterung danach: "Es ist ein unglaublicher Druck, der von uns allen abfällt, von den Spielern natürlich, ehrlichweise auch von mir, von der Geschäftsführung, vom Aufsichtsrat", sagte Bremens Coach: "Gerade Marco Bode musste ich auch mal ganz fest in den Arm nehmen. All das, was wir dieses Jahr zusammen erlebet haben, passt normalerweise in fünf Jahre."Seinem Team, das auf den gesperrten Abwehrchef und Kapitän Niklas Moisander verzichten musste, war der Druck zunächst nicht anzumerken. Bereits nach 56 Sekunden hatte Joshua Sargent die Chance zum 1:0, traf den Ball aber nicht richtig. Das gelang dafür Theuerkauf - allerdings in die falsche Richtung. Der frühere Bremer, der von 2005 bis 2007 bei Werder II gespielt hatte, ging nach einem von Maximilian Eggestein in den Strafraum gespielten Pass übermotiviert zu Werke und traf aus 15 Metern.+Die SPORT1 News sind zurück! Alles aus der Welt des Sports immer Montag bis Freitag um 19.30 Uhr im TV auf SPORT1, auf SPORT1.de und in der SPORT1-AppMilot Rashica und Davy Klaasen (9. und 10.) hätten kurz darauf auf 2:0 erhöhen können, scheiterten aber am stark reagierenden Torhüter Kevin Müller. Werder war überhaupt das aktivere Team. Bei Heidenheim, das erst seit 2014 in der 2. Liga spielt, war eine gewisse Nervosität zunächst unübersehbar."Wenn man sieht was wir für eine Saison hatten, wie schwer es gewesen ist und das eigentlich von Anfang an, dann ist das natürlich eine große Erleichterung", sagte Klaasen, der aber die mangelnde Chancenverwertung monierte. "Wir hätten es früher entscheiden müssen. Zwischen Minute 55 und 75 hatten wir viele Chancen, die wir nicht gemacht haben."Turbulente SchlussphaseErst als sich Bremen nach einer halben Stunde immer weiter zurückzog, kamen die Gastgeber besser ins Spiel - ohne torgefährlich zu werden. Auch Kapitän Marc Schnatterer, der in die Startelf rückte, konnte keine Akzente setzen.Nach der Pause blieben Schnatterer und Denis Thomalla draußen. Die dafür eingewechselten Stefan Schimmer und David Otto hatten gleich gute Möglichkeiten. Danach versäumte Werder in einem offenen Schlagabtausch die Entscheidung durch Sargent, Milos Veljkovic und Ludwig Augustinsson. Für Aufregung sorgten kurz auch rund 50 FCH-Fans, die nach gut einer Stunde in der Voith-Arena aufgetaucht waren, nach wenigen Minuten aber wieder verschwanden. Nach Kleindiensts Abstauber-Tor folgte eine hektische Schlussphase.Kohfeldt: "Das ist auch meine Verantwortung"Werder-Trainer Kohfeldt lobte nach der Partie die "top Mentalität" seiner Mannschaft, verwies aber auch auf die vorangegangene Saison: "Ich bin häufig in Vergnügungsparks gewesen und für mich war das ein ziemlich langer freier Fall und keine Achterbahn", sagte Kohfeldt bei DAZN.Dabei nahm er sich selbst nicht von Kritik aus: "Wir dürfen nie in eine solche Situation geraten mit diesem Kader. Das ist auch meine Verantwortung. Das besprechen wir alles die nächsten Tage."-----mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  • "Was für eine bescheuerte Frage" - FCH-Coach gereizt
    von Johannes Fischer am Juli 6, 2020 um 9:03 pm

    Für den 1. FC Heidenheim ist der Traum vom ersten Bundesligaaufstieg der Vereinshistorie geplatzt.Obwohl die Schwaben keine der beiden Relegationsduelle gegen Werder Bremen verloren (0:0, 2:2), müssen sie auch in der kommenden Saison in der 2. Liga an den Start gehen.Entsprechend gereizt reagierte der sonst so besonnene FCH-Trainer Frank Schmidt auf eine Frage des DAZN-Reporters, wie groß die Enttäuschung jetzt sei.Die SPORT1 News sind zurück! Alles aus der Welt des Sports immer Montag bis Freitag um 19.30 Uhr im TV auf SPORT1, auf SPORT1.de und in der SPORT1-App"Was für eine bescheuerte Frage", polterte Schmidt. "Entschuldigung, aber wie groß soll die Enttäuschung sein? Wir haben von einer Lebenschance gesprochen. Klar, dass wir mega enttäuscht sind, vor allem wie es zustande gekommen ist."Trügerische Hoffnung nach dem 1:1Der Coach dürfte dabei auf die früher Werder-Führung durch das unglückliche Eigentor von Norman Theuerkauf anspielen. "Nach dem frühen Rückstand war es unheimlich schwer, das hat Bremen Rückenwind gegeben."Die Gastgeber wurden nach der Pause stärker und kamen zu einigen Möglichkeiten. "Eigentlich muss es kurz nach der Halbzeit 1:1 stehen, wir haben zwei hundertprozentige Chance und nutzen sie nicht", sagte Schmidt. "Als dann das 1:1 fiel, dachte ich, dass wir das Spiel drehen können, aber nach dem zweiten Gegentor waren wir natürlich raus."DAZN gratis testen und die Bundesliga LIVE und auf Abruf erleben | ANZEIGE "Wir haben uns in diese Relegation gekämpft - dass jetzt eine gewisse Leere da ist, ist normal. Man weiß gar nicht genau, was man der Mannschaft jetzt sagen soll. Aber es geht weiter, auch wenn es im Moment brutal schwer ist für uns. Wir hatten daran geglaubt, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir brauchen jetzt ein paar Tage, um das zu verarbeiten - dann geht der Blick wieder nach vorne und der Kopf hoch."Schnatterer: "Das ist brutal"Auch Heidenheim-Ikone Marc Schnatterer konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. "Wir haben uns nie aufgegeben. Die Moral war da, die Leidenschaft war da. Wir sind zweimal zurückgekommen. Deswegen ist es unheimlich schwer, Gründe für den verpassten Aufstieg zu finden", sagte der FCH-Kapitän, der dieses Mal von Anfang an spielen durfte. Schnatterer: "Die Mannschaft hat es unglaublich umgesetzt, die ganze Saison schon, aber auch in den beiden Spielen. Was am meisten weh tut ist, dass wir kein Spiel gegen Bremen verloren haben und es trotzdem nicht geschafft haben. Das ist brutal."Tim Kleindienst, der beide Treffer für den Zweitligisten erzielte nahm derweil Eigentorschütze Theuerkauf, der auch vor dem 1:2 mit einem Ballverlust gepatzt hatte, in Schutz. "Dass es für ihn blöd gelaufen ist, steht außer Diskussion", sagte er bei Amazon. "Aber wir brauchen ihn für nichts verantwortlich machen. Das passiert, er macht es ja nicht mit Absicht. Von daher ist alles in Ordnung, niemand nimmt ihm das krumm."Entmutigen lassen will sich Kleindienst aber nicht - im Gegenteil. Der Stürmer kündigt bereits einen zweiten Anlauf für die kommende Spielzeit an. "Wir wollen wieder Vollgas geben. ich denke, wenn wir ähnliche Leistungen wie in dieser Saison hinkriegen, dann können wir es auch schaffen."

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